Freiwillige Feuerwehr Hage

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Geschichte der Feuerwehr Hage

Chronik der Feuerwehr Hage - historische Ereignisse

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Chronik der Feuerwehr Hage
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historische Ereignisse
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 1901

  • Als einer der ersten größeren Brandeinsätze ist der Brand des Tillmannchen Hauses im Jahr 1901 zu nennen. Wieder wurde das mangelhafte und späte Erscheinen der Pflichtfeuerwehr beklagt. Die Freiw. Feuerwehren aus Lütetsburg und Norden leisten Löschhilfe.

1938

  • Im Jahr 1938 ist es bei der Kfz- und Karosseriefabrik Stilkenboom in Norden, Ortsteil Süderneuland II, zu einem größeren Brandeinsatz gekommen. Die Firma Stilkenboom war ein überregional bekanntes Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten hochrädrige Wattwagen. Da auf den meisten Inseln noch keine Anlegestellen vorhanden waren, wurden die Inselbesucher mit den Wattwagen von den ankernden Schiffen zu den Inseln gebracht. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies und Bestattungsfahrzeuge. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger entwickelte die Firma Stilkenboom sogenannte Raketenwagen, die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen. Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Waggons für die Inselbahn Juist her.

1939

  • Zusammen mit der Feuerwehr Norden bekämpfte der Feuerlöschverband Hage-Lütetsburg ein Schadensfeuer bei der Eisenhütte in Norden. Die Norder Eisenhütte wurde durch den Ofen- und Kachelofenbau eine der führenden Firmen Deutschlands und Vertrieb seine Waren im In- und Ausland. Das in dem Gebäudekomplex der Norder Eisenhütte eingebaute Osterhaus wurde 1969 abgerissen. Heute stehen auf diesem Grundstück Bürogebäude und ein „Real“ Verbrauchermarkt.

1949

  • Bis auf die Grundmauern brannte im Jahr 1949 das Schloß Nordeck in Berum nieder. Ein durch den Schornstein gezogener Dachbalken hatte sich entzündet und dieses Inferno verursacht.
Schloß Nordeck Einsatzbericht Schloß Nordeck

1956

  • Bereits 1893 war das Schloß Lütetsburg niedergebrannt und wurde wiederaufgebaut. Am 22. März 1956 stand der Ostflügel des durch den Krieg noch stark beschädigten Gebäudes wieder in hellen Flammen. Sah es gegen 16 Uhr so aus, dass die Feuerwehren die Flammen unter Kontrolle bekamen, erwies sich dieses als Trugschluss. Starker Ostwind entfachte das Feuer, die Flammen griffen auf den Westflügel über.
Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956

1961

  • Reichlich Nahrung fand ein Schadensfeuer am 12.Januar 1961 im Schwesternwohnheim (heute Spielplatz vor der Paddel- und Pedalstation) gegenüber dem damaligen Kreiskrankenhaus (später Bundeswehrdepot – heute Siedlung am Bürgerpark). In den ehemaligen Wehrmachtsbaracken waren zur Zeit des Brandausbruches 65 Wohnungen eingerichtet.
Brand Schwesternwohnheim 1961 Brand Schwesternwohnheim 1961

1962

  • Ein fürchterlicher Sturm tobte im Februar 1962 über Norddeutschland. sämtliche Feuerwehren waren Tag und Nacht im Einsatz um die Deiche zu sichern.
Sturmflut 1962

1967

  • Zu einem Großbrand wurde die Feuerwehr am 05.11.1967 gerufen. Der Schweinemastbetrieb des Edenhofes stand in hellen Flammen. Über 30 Schweine kamen in dem Feuer um.
Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967
Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967

1969

  • Auffällig viele Schuttkuhlenbrände in Hage und Berumbur registrierte 1969 die Feuerwehr.
  • Zu mehreren Hilfeleistungen forderte der Flugplatz Hage an der südliche Verlängerung der Gartenstraße die Wehr an.
Hilfeleistung Flughafen Hage 1969 Hilfeleistung Flughafen Hage 1969
  • Vom Jubiläumsball zum 75jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hage aus eilten die Einsatzkräfte zu einem Scheunenbrand in Blandorf. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden, sodass ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus verhindert werden konnte. Die Scheune selber konnte jedoch nicht gerettet werden und brannte bis auf einige Pfähle nieder.
Brandeinsatz Freesemann 1973 Brandeinsatz Freesemann 1973

1974

  • Zur Bekämpfung eines Moorbrandes in Berumerfehn rückte 1974 die Kreisbereitschaft aus. Mit dabei war das TLF 8 aus Hage.
Moorbrand 1974 Moorbrand 1974 Moorbrand 1974 Moorbrand 1974

1975

  • Ein starker Anstieg von technischen Hilfeleistungen (Ölspuren, Gewässerverunreinigungen, Verkehrsunfälle etc.) beschäftigte 1975 die Feuerwehr.

1976

  • Das ehemalige Geschäftshaus des verstorbenen Gemeindebrandmeisters Menssen, später A&O Lebensmittel Ihnen, danach Elekto Okkenga, brannte am 22.09.1976 vollkommen aus.
Gebäudebrand Menssen 1976

1977

  • Direkt vom Festball des Schützenvereins Berum rückte die Hager Wehr zur nachbarschaftlichen Löschhilfe zu einem Hofgebäudebrand in Nesse aus.
Hofbrand Nesse 1977

1978

  • Die Schneekatastrophe in Norddeutschland zum Jahresende 1978 verlangte den Feuerwehrmännern alles ab. Bis zum 20. Februar des Jahres 1979 waren die Freiwilligen in Wechselschichten im Einsatz, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. In Hagermarsch und an der Hagermarscher Straße waren die Schneeverwehungen so hoch, dass diesemit einem Bergepanzer der Bundeswehr beseitigt werden mussten.
Schneekatastrophe 1978 Schneekatastrophe 1978 Schneekatastrophe 1978

1980

  • Reichlich Nahrung fanden die Flammen in der Wohnbaracke von Walter Klemenz an der Stettiner Straße. Das Gebäude brannte total nieder.
Gebäudebrand 1980

1982

  • Einen nicht alltäglichen Einsatz bescherte eine Kampfmittelbeseitigung (Munition und Panzerfäuste) der Feuerwehr Hage. Bis zur Räumung, in der Zeit vom 28.03. bis zum 03.04.1982, sicherte sie die Fundstelle.

1983

  • Tragisch endete 1983 ein Unfall in Halbemond mit einem landwirtschaftlichen Gerät. Das Fahrzeug war beim Heuwenden in einen Wasser führenden Graben gestürzt und begrub den Fahrer unter sich. Jede Hilfe kam zu spät.
  • Die neue Brandmeldeanlage des SEBI – Verbrauchermarktes hielt durch Fehlalarmierungen im Juni und Juli die Feuerwehr Hage Tag und Nacht in Atem.

1984

  • Gemeinsam bekämpften die vier Ortsfeuerwehren Hage, Hagermarsch, Halbemond und Lütetsburg im Januar 1984 einen Reetdachhausbrand am Leezweg in Halbemond. Der Dachstuhl brannte komplett aus.
Dachstuhlbrand 1984

1986

  • Während eines schweren Gewitters schlug 1986 der Blitz in eine Gashauptleitung in Lütetsburg. Die Druckwelle ließ bis nach Hage hin die Fenster vibrieren. Fahrzeuge auf der Landstraße in Lütetsburg wurden durch die Druckwelle aus ihrer Fahrspur gedrückt.

1987

  • Erfolgreich verliefen 1987 die Löscharbeiten beim Dachstuhlbrand in der Burg Berum. Der verwinkelte Innenausbau erschwerte den Feuerwehreinsatz.
Burg Berum 1987 Burg Berum 1987
  • Schnell löschen konnten die Feuerwehren Hage und Hagermarsch das Feuer bei einem Wohnhausbrand in Theener / Hagermarsch im Jahr 1987. Eine männliche Person erlitt eine Rauchvergiftung und konnte leider nur noch tot geborgen werden.
Brand Theener 1987

1988

  • Im Januar verunglücken zwei junge Frauen mit ihrem Fahrzeug auf der vereisten Landstraße in Theener tödlich. Tragisch an diesem Geschehen war, nur an einem einzigen Tag in dieser Winterzeit waren die Straßen vereist und etwas Schnee gefallen.
  • In einem leer stehenden Wohnhaus in Halbemond wurde das Verblendmauerwerk nach einer Gasexplosion beschädigt. Die Druckwelle war so stark, das das Dach angehoben wurde.
  • Ortsfest im Juni 1988 in Hage. Mitten in der Nacht brannte das Hinterhaus des ehemaligen Müllerhauses. Die Feuerwehrmänner brachten die Flammen unter Kontrolle und löschten das Flugfeuer an der Hager Mühle.
Hager Mühle 1988 Hager Mühle 1988
  • Großbrand beim Hofgebäude Ulms am Rüschkeweg in Blandorf. Der landwirtschaftlich genutzte Scheuneteil war nicht zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich konnte verhindert werden.
Gebäudebrand Ulms 1988

1989

  • Tragisch dagegen endete 1989 der erste Besuch zweier DDR – Bürger in Westdeutschland. Eine der beiden Personen übersah beim Überqueren der Halbemonder Straße in Höhe des Lagerweges ein ankommendes Fahrzeug und wurde tödlich verletzt.

1990

  • Drei größere Einsätze ragten 1990 heraus: Ein schwerer Orkan am 25. und 26. Januar verursachte große Schäden. Die Feuerwehr Hage rückte 12mal zur Hilfeleistung aus. Im August lief beim Befüllen der Erdtanks der ELF – Tankstelle in Berum Benzin aus dem defekten Ablaßstutzen des Tankfahrzeuges. Wegen der akuten Explosionsgefahr sperrte die Feuerwehr den Bereich weiträumig ab.

1991

  • Auch das Jahr 1991 brachte besondere Einsätze für die Feuerwehr. Nur unter schwerem Atemschutz konnten die Feuerwehrmänner eine hilflose Person aus ihrer verqualmten Unterkunft im Pflege- und Seniorenheim Hage retten.
Brand Helenenstift 1991 Brand Helenenstift 1991
  • Ein Chlorgasunfall im Schwimmbad des Ferienparkes Ostfriesland forderte den Einsatz der Feuerwehren Hage und Norden. Unter Vollschutzanzügen drangen die Spezialisten zur Leckstelle vor und behoben den Schaden.
Chlorgasunfall 1991
  • Jugendlicher Übermut führte zu einem Verkehrsunfall am Breiten Weg. Ein Personenkraftwagen war von der Fahrbahn abgekommen und landete kopfüber im Wasser führenden Seitengraben. Ein junges Mädchen konnte sich aus dem Fahrzeug befreien und alarmierte die Feuerwehr. Von den drei eingeschlossenen Insassen konnte eine Person nur noch tot geborgen werden.

1992

  • Im März 1992 rückte die Ortsfeuerwehr Hage zur nachbarschaftlichen Löschhilfe zur Ziegeleistraße in Westermarsch II /Norden aus. Dort brannte ein Nebengebäude der„Alten Schmiede“. Wegen einer Festveranstaltung der FF Norden hatte die Hager den Brandschutz übernommen.
Brand Alte Schmiede 1992
  • Zwei Schwerverletzte befreite die Feuerwehr im Mai in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst in Halbemond / Höhe „Dörp Huus“ aus ihrem Fahrzeug.
  • Vom 19. – 21. Juni 1992 stellten die Ortsfeuerwehren rund um die Uhr den Brandschutz für eine „Open Air – Veranstaltung“ im Motodrom in Halbemond.
  • Alle  4 Ortsfeuerwehren bekämpften im Juli 1992 erfolgreich einen Mähdrescherbrand am Breiten Weg / Hage. Das Feuer war auf ein angrenzendes Getreidefeld übergesprungen.
Mähdrescherbrand 1992
  • Im August wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall am Breiten Weg in Hagermarsch gerufen. Der Rettungshubschrauber „Christoph 26“ übernahm den Schwerverletzten.
Verkehrsunfall 1992
  • Hilfe leistete die Wehr bei einem weiteren schweren Ernteunfall am Vierweg in Theener / Hagermarsch. Eine Person war mit dem Bein in eine Kartoffelrodemaschine geraten.

1993

  • Große Einsätze prägten das Jahr 1993. Eine bewusstlose körperbehinderte Frau musste unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten aus ihrer brennenden Wohnung am Hooge Lücht gerettet werden.
  • Zahlreiche Schaulustige verfolgten  im Mai bei sommerlichen Temperaturen am Sonntagnachmittag den gemeinsamen Löscheinsatz der 4 Ortsfeuerwehren. In der Wohnsiedlung Südpark I brannte ein Reetdachhaus. Das Feuer vernichtet den Dachstuhl und die Dacheindeckung.
Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993
  • Tragisch verlief im August ein Flugzeugabsturz am Meint-Ehlen-Weg. Die Insassen verunglückten tödlich.
Flugzeugabsturz 1993 Flugzeugabsturz 1993 Flugzeugabsturz 1993

1994

  • Erfolgreicher Brandeinsatz im Februar 1994 „An der Poggenburg“ in Blandorf-Wichte. Bei klirrendem Frost konnten die Ortsfeuerwehren mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr Norden das Feuer löschen und größeren Schaden abwenden.
Brand Reetdachhaus 1994
  • Im September erforderte ein Chlorgasunfall im Hallenbad den Feuerwehreinsatz im Ferienpark Ostfriesland.
Chlorgasunfall 1994

1995

  • Zwei Einsätze im Dezember 1995 beendeten dieses bis dahin ruhige Einsatzjahr. Auf der spiegelglatten Fahrbahn glitt der Pkw einer jungen Fahrerin (Mutter von Kleinkindern) über die Fahrbahn des Torfweges hinaus in einen Seitenarm des Sieltog und versank kopfüber. Erst Stunden später wurde dieses Unglück bemerkt.
  • In der Sylvesternacht 1995 brannte am Gartenweg in Berumbur ein Reetdachhaus. Bei Temperaturen von ca. 12° C minus vereiste das Löschwasser und bildete eine Eiskruste auf dem Dach. Die unteren Schichten des Reet brannten ungehindert weiter. Totalschaden durch Feuer und gefrierendes Löschwasser; verursacht durch ein Sylvesterfeuerwerk.
Gebäudebrand 1995

1996

  • Im April 1996 löschte die Feuerwehr Hage erfolgreich einen Gebäudebrand im Hinterhaus eines Installationsbetriebes am Hinkenaweg. Das Explodieren der Acetylenflaschen wurde durch Abkühlen verhindert.
Brand HFW 1996 Brand HFW 1996
  • Eine Katastrophe für Hage / Berum verhinderten die Ortsfeuerwehren in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Nachbargemeinden. Kinder hatten auf einer ausgetrockneten Wiese ein Feuer entfacht. Hohe Flammen wurden durch den starken Wind auf den nahen Wald zugetrieben. Etwa 10 Meter tief im Gehölz konnte das Feuer gestoppt werden. Im gleichen Monat löschten die Hager Feuerwehrmänner kleinere Waldbrände im Tidofelder und Kleinheider Gehölz.
Flächenbrand 1996 Flächenbrand 1996
  • Als letzten größeren Einsatz in dem Jahr ist ein Dachstuhlbrand im Büro- und Werkstattgebäude einer Bautischlerei an der Holzdorfer Straße zu nennen. Der gezielte Einsatz hielt den Schaden gering.
Dachstuhlbrand 1996

1997

  • Das Hotel „Mühleneck“ an der Ecke der Hauptstraße / Breiter Weg brennt. Diese Meldung schreckte in den späten Nachmittagstunden im Januar 1997 die Bevölkerung auf. Die alarmierten Ortsfeuerwehren und die angeforderte Drehleiter aus Norden bekamen die Flammen schnell unter Kontrolle. Ein Kabelbrand in der Wäschekammer war die Ursache.
Kabelbrand 1997
  • Tragisch endete ein Brandeinsatz 1997 in Berumbur. Unter schweren Atemschutz konnte die Feuerwehr Hage eine 44 jährige Frau aus dem brennenden Haus retten. Leider erlag sie Tage später der schweren Rauchvergiftung.
Gebäudebrand 1997
  • Meterhoch stiegen im August die Flammen aus dem historischen 200 Jahre alten Hofgebäude der Familie Grensemann in Halbemond. Den anwesenden Feuerwehren blieb nur das Löschen  der Ruine. Tragischerweise konnten die in dem Stall untergebrachten Mastbullen nicht mehr gerettet werden.
Hofbrand 1997 Hofbrand 1997 Hofbrand 1997 Hofbrand 1997 Hofbrand 1997

1998

  • Im Juli 1998 bekämpften die Feuerwehren Hage und Hagermarsch einen Dachstuhlbrand im Wohngebäude der ehemaligen Molkerei in Hilgenriedersiel. Das Gebäude beheimatete schwer erziehbare Kinder. Das Feuer wurde gelöscht, Personen kamen nicht zu Schaden.

1999

  • Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe rückte die Ortsfeuerwehr Hage am 24.02.1999 nach Norden aus. Eine Lagerhalle der Baustoffhandlung Wieben an der Brückstraße brannte in voller Ausdehnung.
Brand Bausstoffhandel 1999
  • Unbegründet zeigten sich die Sorgen der Computerspezialisten, die zum Jahreswechsel in das nächste Jahrtausend Probleme mit computergesteuerten Großrechner- bzw. Telefonanlagen nicht ausschließen konnten. Auch die Ortsfeuerwehr Hage stellte vorsorglich eine Notbereitschaft in dieser Sylvesternacht.

2000

  • Am 2.Januar 2000 verursachte ein brennender Weihnachtsbaum, in der Wohnstube des Fotografenmeisters Lehmann in Blandorf -Wichte, den ersten Brandeinsatz. Der gezielte Löscheinsatz der Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung des Feuers auf die Nachbarräume.
  • Einen Großalarm löste die Freiw. Feuerwehr Norden kurz nach Mitternacht während des Stadtfestes aus. Die Geschäftsräume der Drogerie Nehus am Neuen Weg brannten. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hage und den angeforderten Drehleitern aus Aurich und Emden brachte die Stadtfeuerwehr das Feuer unter Kontrolle und verhinderte somit das Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude. Innerhalb kurzer Zeit forderte die Feuerwehr Norden ihre Nachbarwehr aus Hage wieder zur Löschhilfe an.
Gebäudebrand Norden 2000 Gebäudebrand Norden 2000
  • In der Gärtnerei „Birkenhof“ brannte im September eine Lager-  und Montagehalle. Ein erfolgreicher Einsatz.

2001

  • Das neue Jahr 2001 war erst wenige Stunden alt, als die Ortsfeuerwehr Hage um 5:45 Uhr zu nachbarschaftlichen Löschhilfe in die Stadt Norden ausrückte. In der „Kleinen Hinterlohne“ brannte eine Großgarage. Mehrere eingestellte Fahrzeuge wurden ein Raub der Flammen. Gefrierendes Löschwasser verwandelte die Straßen in Eisbahnen und erschwerte den Einsatzkräften ihre Arbeit.
Garagenbrand 2001
  • Im März kommt unser Flecken Hage in die Schlagzeilen. Nachdem die Mörder Wienekamp und Buss den Mord am „Heiligen Abend“ an der 80jährigen Gretchen Dröst gestanden hatten, gaben sie noch drei weitere Morde zu. Der seit dem 2.06.2000 vermisste Thorsten Hollan ist auch unter ihren Opfern. Bisherige Suchaktionen der Ortsfeuerwehr Hage und der Polizei verliefen erfolglos.

2002

  • Zum Glück für die Einwohner und das Pflegepersonal des Alten- und Pflegeheimes Helenstift war ein Schwelbrand in einer Nasszelle (Bad) von selbst erloschen. Am 24.01.2002 zogen dicke Rauchschwaden durch die angrenzenden Zimmer und den Flur. Die Feuerwehr und das Personal retteten die Senioren aus dem Gefahrenbereich. Eine durch die Montage eines Dunstabzuges beschädigte Stromleitung war Ursache des Einsatzes.
Helenenstift 2002
  • Auf der Landstraße in Theener-Oststrich in Hagermarsch überrollte in den Abendstunden des 1.Februar 2002 ein Personenwagen einen 50jährigen Mann, für diesen kam jede Hilfe zu spät.
  • Ein Brandstifter vernichtete am 5.Mai das Clubhaus des Schäferhundvereines am Torfweg in Lütetsburg.
Brand Hundeverein 2002
  • Fast 35 Jahre nach dem Großbrand des Schweinemaststalles Edenhof in Hage brannte am 10. Mai 2002 die an gleicher Stelle errichtete Baustoffhandlung nieder. Lichterloh schlugen die Flammen in den Himmel empor, eine riesige Rauchwolke zog über Hage. Die Feuerwehren aus Hage, Norden und Aurich bekamen das Feuer unter Kontrolle und verhinderten das Übergreifen auf das Haupthaus.
Edenhof 2002 Edenhof 2002 Edenhof 2002
  • Die Polizei hatte gerade die jugendlichen Brandstifter der vorgenannten Objekte ermittelt, als erneut ein Brandstifter sein Unwesen trieb. Das Vereinshaus des Motor-Touring-Clubs Hage am Breiten Weg brannte in den frühen Morgenstunden des 30. Juni in voller Ausdehnung. Einen Monat später ereilte das gleiche Schicksal das Vereinshaus des Bossel- und Kloot-Schießervereines „Einigkeit Hage“.  In beiden Fällen blieb der Feuerwehr nur das Ablöschen der Ruinen.
Motor-Touring-Club 2002
  • Einsatz der Kreisbereitschaft Nord vom 23.8. bis zum 26.08.2002 im Amt Neuhaus an der Elbe. Starke Regenfälle in den Alpen ließen die Flüsse stark ansteigen. Die aufgeweichten Deiche an der Elbe drohten zu brechen. Die Kreisbereitschaft Nord löste ihre Kameraden aus dem Abschnitt SÜD (Aurich) ab und sicherte mit Sandsäcken die Deiche. In dem 4. Zug dieser Bereitschaft waren die Feuerwehren Hage und Hagermarsch eingegliedert.
Elbe Hochwasser 2002 Elbe Hochwasser 2002
  • Zu einem außergewöhnlichen Brandeinsatz im September rückten die 4 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hage sowie der Schlauchwagen und die Drehleiter der Feuerwehr Norden aus. Durch einen technischen Defekt war die Korntrocknungsanlage auf dem Marienhof in Hagermarsch in Brand geraten. Die Feuerwehr breitete unter dem Hochsilo einen Schaumteppich aus und öffnete die innere Abschlussöffnung, damit der brennende Inhalt nach unten ablaufen konnte.
Kornsilo 2002

2005

  • Bei einem Großbrand in einer Lagerhalle am Meint-Ehlen-Weg in Hage werden im Juni 2005 300 Rundballen Heu ein Raub der Flammen. Der schnelle Löscheinsatz der Feuerwehren wurde durch einen defekten Feuerlöschbrunnen und die abgelegene Löschwasserversorgung verzögert.
Hofbrand 2005 Hofbrand 2005

2006

  • Sintflutartige Regenfälle verwandelten am 26.08.2006 in Kürze den Flecken Hage in eine Seenlandschaft. 60 Liter Wasser auf einem Quadratmeter überforderten das Abwasser- netz. Die Feuerwehren aus Hage, Großheide und Norden waren über 10 Stunden mit dem Abpumpen der Wassermaßen beschäftigt.
Starkregen 2006 Starkregen 2006 Starkregen 2006
  • Eine der größten Sturmfluten seit 100 Jahren hielt die Feuerwehren in Atem. Der Orkan am 1.November 2006 trifft Ostfriesland schwer. Bäume werden entwurzelt; Dünenabbrüche auf den vorgelagerten Inseln sind zu verzeichnen; Jungvieh vom Vorland musste aus den auflaufenden Wassermassen gerettet werden.
Sturmflut 2006 Sturmflut 2006
  • Kurz vor dem Abbruch wurde die Gepäckhalle des ehemaligen Bahnhofes von Hage im Jahr 2006 Opfer einer Brandstiftung.
Bahnhof Hage 2006

2007

  • In der Nacht des 28.04.2007 verlor der alteingesessene Malereibetrieb Rademacher durch ein Großfeuer seine gesamte Filiale im Gewerbegebiet Hage. Beim Eintreffen der Feuerwehren ragten die Flammen lichterloh in den Nachthimmel.
Brand Rademacher 2007 Brand Rademacher 2007

2009

  • Einen ungünstigen Verlauf nahm ein Brandeinsatz im Februar 2009 am Hooge Trift in Berumbur. Die um ca. 3 Uhr ausrückende Ortsfeuerwehr Hage erhielt die Meldung „brennender Holzstapel auf der Terrasse“. Beim Eintreffen der Wehr hatten die Flammen bereits auf das Wohngebäude übergegriffen. Den nachalarmierten Ortsfeuerwehren und der Feuerwehr Hage blieb nur das Ablöschen des stark verwinkelten Gebäudes. Erschwerend wirkte sich die stromproduzierende Photovoltaikanlage auf dem Dach aus.
Gebäudebrand 2009
  • Aus nicht geklärten Umständen kam es im Juni 2009 zum ersten Verkehrsunfall auf der neuen Entlastungsstraße. Ein PKW-Fahrer aus Wiesbaden kam mit seinem Fahrzeug von der geraden Streckenführung und eine Straßenlaterne auf der Verkehrsinsel des Breiten Weges stoppte diese Irrfahrt.
  • Im August 2009 forderte die Leitstelle Aurich die Hager Bootsbesatzung an. Eine auf dem Kiessee treibende leblose Person wurde geborgen. An Land konnte der Rettungsdienst nur noch den Tod der Frau feststellen.

2010

  • Eine pechschwarze Rauchwolke zog am 3. Juni 2010 von Berumbur über den Fürstenwald nach Hage. Alle 4 Ortsfeuerwehren aus Hage, unterstützt von den Wehren aus Großheide und Norden bekämpften erfolgreich einen Großbrand 8an der Holzdorfer Straße. Die ehemalige Werkstatt neben der Postverteilungsstation und dem Jugendhaus war nach Schweißarbeiten in Brand geraten. Das Übergreifen des Feuers auf die Haupt- und Nachbargebäude konnte verhindert werden. Anmerkung: Ein junger Feuerwehrkamerad beteiligte sich an der Brandwache. Er ließ sich unabhängig von 2 Klassenkameraden in der Berufsschule entschuldigen. Der Klassenlehrer bewertete sein Nichterscheinen bei der anstehenden Klausur mit ungenügend. Der stellv. Gemeindebrandmeister sah darin eine grobe Verletzung des Brandschutzgesetzes und trug diese Angelegenheit dem Innenministerium vor. „Auf Anordnung der Schulaufsichtsbehörde wurde die Klassenarbeit erfolgreich nachgeschrieben.“
Brand Lagerhalle 2010 Brand Lagerhalle 2010 Brand Lagerhalle 2010
  • Einen Tag nach dem Großbrand wurde die Ortsfeuerwehr zum Löschen eines Garagenbrandes am Achterum in Berumbur alarmiert. Sorgen bereitete die unzureichende Wasserversorgung.
  • Im Juni 2010 zog ein Tornado eine Schneise der Verwüstung durch Hage. Bäume wurden abgeknickt bzw. entwurzelt, Dächer abgedeckt und Glasscheiben zersplitterten. Das Technische Hilfwerk und die Feuerwehren waren über Stunden im Einsatz.
  • Die Kreisbereitschaften des Landkreises Aurich wurden im August 2010 in den frühen Morgenstunden alarmiert und rücken 2 Stunden später nach Osnabrück zur Bekämpfung des Hochwassers aus. Dabei waren Einheiten aus Hage,Hagermarsch und Lütetsburg.
  • Am 29.August um ca. 18:00 Uhr wurden die Feuerwehren Hage und Hagermarsch alarmiert. Aufgrund eines Navigationsfehlers ist ein mit ca. 5000 Litern Getriebeöl für Windkraftanlagen beladenes Spezialfahrzeug auf dem Breiten Weg auf den Randstreifen geraten und dann in den Seitengraben gerutscht. Dadurch liefen mehrere Liter von dem Getriebeöl aus. Zur Unterstützung wurde der Rüstwagen und die Ölschadensgruppe von der Feuerwehr Norden und der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Sandhorst nachalarmiert. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte auch von einem hilfsbereiten Landwirt, der mit seinem Radlader Erdwälle in den Graben kippte um eine Ausbreitung des ausgelaufenen Öles zu verhindern. Auch stellte er seine Maschinenhalle zur Verfügung, damit sich die mehr als 50 Helfer vor immer wieder einsetzenden Regenschauern schützen konnten und mit dem vom DRK bereitgestelltem Kaffee und Snacks aufwärmen konnten. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte die Bergung des mit einer Hydraulikschlauchhaspel und einem Agregat beladenen Fahrzeuges. Ein Schwerlastkran und ein Raupenbagger waren nötig, um das ramponierte Fahrzeug wieder auf festem Boden zu stellen. Nach der Bergung konnte die Unfallstelle an die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich übergeben und der Einsatz beendet werden.
LKW Unfall 2010 LKW Unfall 2010 LKW Unfall 2010 LKW Unfall 2010
  • Auch der letzte Tag des Monates brachte noch einen Einsatz. Nachdem der Fahrer eines Schulbusses, in Halbemond an der Nadörster Straße, Rauchschwaden aus dem Motorenbereich bemerkte, brannte der Bus in kürzester Zeit komplett aus. Zuvor hatten Schüler diesen an der letzten Haltestelle verlassen. Den Feuerwehren aus Hage, Halbemond und Norden blieb nur das Ablöschen.
Busbrand 2010 Busbrand 2010 Busbrand 2010
  • Zu einem Küchenbrand am Kirschbaumweg im Ferienpark Ostfriesland wurden die 4 Ortsfeuerwehren aus Hage im September gerufen. Die starke Verqualmung ließ Schlimmeres vermuten. Nach kurzer Zeit konnten die Wehren den Einsatzort verlassen.
  • Ein schwerer Busunfall mit einer Schulklasse der KGS Hage erschütterte Mitte November alle Hager Einwohner. Der Bus war auf der Autobahn A 28 bei Uplengen auf einen stehenden LKW des Straßendienstes aufgefahren. Eine Mutter als Begleitperson und eine Junglehrerin verloren bei diesem Zusammenstoß ihr Leben. Viele traumatisierte Kinder mußten psychologisch betreut werden. Am 06.11.2010 folgten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Remels / Uplengen , die örtlichen Feuerwehren, das DRK und der Rettungsdienst, sowie Abordnungen der Polizei einer Einladung der ev. luth. Kirchengemeinde Hage zum Gedenken an das Busunglück.
  • In Höhe des Schulweges in Lütetsburg auf der neuen Entlastungsstraße kollidierten am 20.11.2010 zwei Pkw. Die schwer verletzten Fahrer wurden von den Feuerwehren Norden und Hage aus ihren demolierten Fahrzeugen befreit. Der Rettungsdienst übernahm den Abtransport in das nahegelegene  Norder Krankenhaus.

2011

  • Der Tag war gerade 3 Minuten alt, als die Feuerwehren Hage und Lütetsburg am 06.01.11 zu einem Restmüllcontainerbrand in das Gewerbegebiet Negen Dimt gerufen wurden. Der Container stand in einer Lagerhalle eines Multibetriebes. Durch den Einsatz von Schwerschaum wurden die Flammen schnell erstickt, die verqualmte Halle wurde mit einem eingesetzten Hochdrucklüfter vom Rauch befreit. Geringer Sachschaden dank der Aufmerksamkeit eines Passanten.
  • Zwei Einsätze im März 2011: Die Suche nach einem suizidgefährdeten Mann nahm ein tragisches Ende. In Höhe des Marienhofweges wurde eine leblose, im Hager Tief treibende Person gesichtet. Die Ortsfeuerwehr Hage barg den Vermissten, der Notarzt stellte den Tod fest.
  • In den frühen Morgenstunden entdeckte ein Zeitungszusteller am 19.03.2011 den Vollbrand eines Wohnhauses an der Fehnstraße in Halbemond. Den 4 alarmierten Ortsfeuerwehren aus der Samtgemeinde Hage blieb nur das Ablöschen der Ruine. Personen kamen nicht zu Schaden.
Gebäudebrand 2011
  • Nachbarschaftliche Löschhilfe leisteten die Ortsfeuerwehren Hage und Lütetsburg am 23.12. für die Feuerwehr Norden. Am Flökershauser Weg in Norden brannte der komplette Dachstuhl des Obdachlosenwohnheimes. Alarmzeit 5:30 Uhr . Die Einwohner wurden evakuiert.

2012

  • 20 Minuten war das neue Jahr 2012 alt und die 4 Ortsfeuerwehren unserer Samtgemeinde rückten zu einem Großbrand an die Hauptstraße in Berumbur aus – gegenüber vom Raiffeisenlandhandel. Unterstützt wurden sie von der Norder Wehr mit der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen. Obwohl das Feuer schnell abgelöscht wurde, war die Wohnung total verrußt.
  • Am gleichen Tag, in den frühen Nachmittagstunden, leistete die Ortsfeuerwehr Hage eine Technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall auf der Entlastungsstraße „ Küstenbahnstraße“. Zwei Fahrzeuge waren kollidiert, die Fahrerin eines dieser demolierten Fahrzeuge verstarb noch an der Unfallstelle. Weiträumig wurde die Einsatzstelle für fast 2 Stunden abgesichert.
  • Ein nicht alltäglicher Einsatz. Von 16:00 Uhr am 27.04.2012 bis zum nächsten Tag um 20:30 Uhr füllte die Ortsfeuerwehr Hage einen Hochbehälter der Biogasanlage an der Hagermarscher Straße. Durch vier B-Druckleitungen floss das Wasser aus einem Seitengraben des Hager Tiefes. Die Kameraden wechselten sich im Schichtdienst ab. Der Füllzustand wurde durch den Einsatz einer Wärmebildkamera sichtbar. Füllleistung 4,5 Mio. Liter Wasser. Die Druckprüfung verlief erfolgreich.
Einsatz BGA Hage 2012
  • Alle 4 Ortsfeuerwehren aus Hage bekämpften  in den Abendstunden am 20.06.2012 einen Küchenbrand an der Lindenstrasse in Hage / Blandorf-Wichte (im Ferienpark). Beim Eintreffen der sehr zügig anrückenden Wehren  stand schon eine hohe Rauchsäule über dem Doppelhaus. Die Einwohnerin kam mit leichter Rauchverletzung in das Krankenhaus Norden. Ihre Ferienwohnung wurde durch den Brand und eingesetztes Löschwasser erheblich beschädigt. Ein Übergreifen des Feuers auf die andere Wohnhälfte wurde verhindert. Die zusätzlich angeforderte Drehleiter aus Norden kam nicht mehr zum Einsatz. Die Ursache war ein Elektroschaden an einem Küchengerät.
Küchenbrand 2012
  • Einen Küchenbrand am Weidenweg in Hage bekamen die Feuerwehrmänner aus Hage am 24. Juni schnell unter Kontrolle. Ursache war ein Serviertablett wurde auf einem nicht abgeschalteten Gasherd wurde zur Nahrung der Flammen.
  • Zwei Brandeinsätze beschäftigten Freiwilligen Feuerwehren im Oktober. Am 18.10.2012 brannte ein Holzstapel direkt hinter einer Garage am Barkelweg in Hage. Das Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude wurde verhindert.
  • Der Orkan „Christian“ hatte am 28.10.2012 eine Spur der Verwüstung hinterlassen. 48 mal mussten die Hager Feuerwehrkräfte hilfreich eingreifen.
  • Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte am 29.10.2012 um 8:30 Uhr austretenden Rauch aus der unbewohnten Ferienwohnung im Obergeschoß des Nachbarhauses an der Birkenstraße in Hage. Die von ihm unverzüglich alarmierte Ortsfeuerwehr Hage drang über den Balkon in die Wohnung vor und löschte mit sehr geringem Wasserschaden den Küchenbrand. Die nachalarmierte Ortsfeuerwehr Lütetsburg suchte mit der Wärmebildkamera nach eventuellen Glutnestern. Nachdem durch die Wärmebildkamera keine Glutnester mehr festgestellt wurden, konnte der Einsatz beendet werden.
  • In der Zeit von Anfang November bis kurz vor Weihnachten wurde die Wehr 4mal wegen dem Auslösen von Brandmeldeanlagen (KGS und Helenenstift) alarmiert, ein brennender mit Papier gefüllter Einkaufswagen (Brandstiftung) und ein brennendes Fahrzeug am Alten Postweg in Hagermarsch wurden gelöscht und eine Türöffnung An der Fnuggenburg in Hage getätigt. Die ältere Einwohnerin wurde tot aufgefunden. Unklarer Feuerschein im Bereich der Mülldeponie in Hage beunruhigte einen Einwohner. Auf dem Gelände der neuen Biogasanlage wurde ein Probelauf gestartet und eine Gassäule abgefackelt.
  • Zu einem Albtraum entwickelte sich ein Zimmerbrand am 23.12.2012 in einem Doppelhaus an der Hinteren Reihe in Hage. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges hatten die Flammen bereits das Dachgeschoß erreicht. Rasend breitete sich das Feuer auf die gesamte obere Etage aus, die Druckventile von zwei abgestellten Propangasflaschen öffneten sich und ausströmendes Gas beschleunigte den Vorgang. Alle vier Ortsfeuerwehren bekämpften mit der Unterstützung der Norder Feuerwehr das Flammenmeer. Die rechte Wohnung brannte komplett aus, die linke Wohnung wurde durch eindringendes Löschwasser unbewohnbar.
Dachstuhlbrand 2012 Dachstuhlbrand 2012
  • Am 27.12.2012 wurde die Feuerwehr an den Friedewarf in Hage gerufen, dort brannte in einem Neubau eine Gasflasche. Die Putzkolonne hatte einen Wärmestrahler zum Trocknen der Räume aufgestellt. Der Verbindungsschlauch rutschte vom Wärmestrahler ab und die Flamme entzündete das ausströmende Gas. Die Feuerwehr verschaffte sich einen Zugang zum Wohnhaus und sperrte die Gaszufuhr ab.

2013

  • Ahnungslos saß eine ältere Einwohnerin am Ostersonntag, den 31.03.2013 in ihrer Wohnstube, als sie von ihren Nachbarn aus dem Wohnhaus in Halbemond an der Nadörster Straße 15 geholt wurde. Das Hinterhaus hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache entzündet und die Flammen griffen auf das Dachgeschoß des Haupthauses über. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hage stand bereits eine hohe Rauchsäule über dem Wohnhaus. Die Einsatzkräfte konnten nur noch unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vordringen und das Feuer löschen. Gegen 18 Uhr war der Löscheinsatz unter Leitung des Ortsbrandmeisters Herbert Hinrichs aus Halbemond beendet. Die vor Ort geäußerte und in der Ostfriesenzeitung publizierte Kritik an der Einsatzzeit konnte durch das Protokoll der Einsatzleitstelle Aurich widerlegt werden.
Dachstuhlbrand 2013
  • Zu einem Dachstuhlbrand am 19.04.2013 wurden die Feuerwehren aus Hagermarsch und Hage nach Hilgenriedersiel beordert. Die Feuerwehren aus Lütetsburg und Halbemond wurden beim Eintreffen der Wehren sofort nachalarmiert. Zusätzlich forderte die Einsatzleitung die Drehleiter und das Einsatzleitfahrzeug aus Norden an. Zwei Jugendliche aus dem Wohnheim des Landkreises wurden zur Beobachtung in das Krankenhaus Norden transportiert. An dem Wohnhaus entstand durch Brandstiftung erheblicher Sachschaden.
Dachstuhlbrand 2013
  • Am 21.04.2013 wurde die Ortsfeuerwehr Hage zur Personenrettung an den Heideweg in Berumbur gerufen. Ein Einwohner hatte bei Reparaturarbeiten sein Fahrzeug nicht ausreichend abgesichert und war unter das Fahrzeug geraten. Die Feuerwehr rettete ihn aus seiner misslichen Lage und signalisierte für den nahenden Rettungshubschrauber die Landestelle. Der Schwerverletzte wurde in eine Spezialklinik geflogen.
Personenrettung 2013 Personenrettung 2013
  • Ein ungewöhnlicher Einsatz forderte die Einsatzkräfte der Hager Wehr  am 10.05.2013. Ein mit Schrott beladener Pkw-Anhänger brannte auf der Zufahrtsstraße zur Mülldeponie. Das Zugfahrzeug wurde vom Fahrer abgekoppelt. Den Einsatzkräften blieb nur das Ablöschen der Beladung. Die Brandursache wurde noch nicht ermittelt.
Anhängerbrand 2013
  • Tierrettung am Vormittag des 12.05.2013 in Berumbur am Heideweg. Ein Pferd war von einem Holzsteg in einen Seitengraben gestürzt und konnte diesen selbstständig nicht mehr verlassen. Nachdem ein Tierarzt aus Esens das Pferd medizinisch versorgt hatte, zog man das Tier, mit einer Schlaufe bestehend aus einem B-Schlauch, welche um den Hals gelegt wurde, aus dem Graben. Als Zugfahrzeug diente ein Trecker mit Frontlader. Das Pferd überstand die Prozedur ohne Blessuren. Anmerkung: Der Verunfallte vom Einsatz am 21.04.13 war gesundheitlich wieder hergestellt und konnte bei diesem Einsatz hilfreich mitwirken.
Tierrettung 2013 Tierrettung 2013
  • Wegen der weiten Anfahrt blieb den anrückenden Feuerwehren aus Hage (TLF) und Lütetsburg (LF 10/6) am 10.06.2013 nur das Ablöschen eines in Brand geratenen Motorrollers an der Moorriege in Lütetsburg. Tragehilfe für den Rettungsdienst am Hoogetrift in Berumbur. Eine hilflose, stark übergewichtige Person musste am 8. August in das Krankenhaus  Norden verlegt werden.
  • Am 15. August wurde für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Hage Großalarm ausgelöst. Grund der Alarmierung war ein Schwelbrand in einer Schweinemastanlage am Sophienhof in Hagermarsch/Junkersrott. Der Schwelbrand konnte schnell geortet und abgelöscht werden.
Schwelbrand 2013
  • Zu einer Unklaren Rauchentwicklung am Teichweg in Berumbur wurde die Feuerwehr am 26.09.2013 gerufen. Der vermutete Dachstuhlbrand eines Reetdachhauses stellte sich als Fehlalarm heraus. Jugendliche hatten  Feuerwerkskörper entzündet und die Rauchschwaden zogen über das Haus.
  • Um Unterstützung durch unsere Atemschutzträger bat die Feuerwehr Norden. Die Flammen eines Carportbrandes  In Süderneuland drohten am 5. Oktober aufgrund eines Carportbrandes die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen.
Carportbrand Norden 2013
  • Verkehrsunfall am 12. Oktober in den frühen Morgenstunden in Lütetsburg am Verkehrskreisel. Der verunfallte Fahrer konnte sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Die alarmierten Feuerwehren aus Hage, Lütetsburg und der Rüstwagen konnten wieder abrücken.
  • Erfolgreich bekämpften die Feuerwehren aus der SG Hage, Großheide und Norden am 31.10.2013 einen Carportbrand in Berumbur, Wiechers Land und verhinderten das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus. Das Carport und ein darunter abgestellter PKW wurden ein Raub der Flammen.
Carportbrand 2013
  • Die Meldung am 12.November 2013 um 14:18 Uhr „Unklare Rauchentwicklung in Hagerwilde“ entpuppte sich vor Ort als Zimmerbrand der sich  rasend schnell auf das Dachgeschoß ausbreitete. Die junge Familie konnte sich vor dem Feuer retten. Die gesamte Gemeindefeuerwehr Hage mit Unterstützung der Drehleiter und des Atemschutzgerätewagens aus Norden brachten das Feuer unter Kontrolle. Die starke Rauchentwicklung behinderte den Verkehr auf der Halbemonder Straße, so dass diese zur Absicherung der Feuerwehrkräfte im Einsatzbereich gesperrt wurde.
Dachstuhlbrand 2013 Dachstuhlbrand 2013
  • Umsichtig handelte unser Feuerwehrkamerad Frank Ulferts, er ist Altenpfleger im Helenenstift, als er am 15.11.2013 einen kleinen brennenden Müllcontainer durch den Einsatz eines Feuerlöschers ablöschte. Zum Eigenschutz verwendete er eine Rauchmaske. Die alarmierte Feuerwehr setzte einen Drucklüfter ein, um die verqualmte Etage vom Rauch zu befreien. Die zum großen Teil bettlägerigen Patienten wurden in ein anderes Pflegeheim verlegt. Als Brandursache konnte schnell eine Zigarettenkippe ausgemacht werden.
Helenenstift 2013
  • Nach Auslösung der Brandmeldeanlage am 15.12.2013 im E-Center (SEBI) wurde Vollalarm ausgelöst. Es brannte eine Papierpresse bei der Anlieferungsrampe. Die verqualmten Lagerräume wurden nach den Löscharbeiten belüftet. Vor Ort waren die 4 Ortsfeuerwehren, der Rüstwagen und das Logistikfahrzeug aus Norden.
Containerbrand 2013 Containerbrand 2013
  • Der letzte Einsatz im Jahr 2013 wurde durch einen Brandmelder im E-Center, vermutlich durch aufgewirbelten Staub, ausgelöst.

2014

  • In den frühen Morgenstunden des 22.01.2014  wurden die Feuerwehrkräfte zum zweiten Containerbrand beim  E-Center in Hage gerufen. Am Dienstabend  zuvor waren die Hager  Einsatzkräfte mit neuen digitalen Funkalarmempfängern ausgerüstet worden.
  • Zum dritten Mal wurden die 4 Ortsfeuerwehren am 05.02.2014 wegen eines Containerbrandes kurz nach Mitternacht zum E-Center in Hage gerufen. Der Geschäftsinhaber hatte eine Überwachungskamera installiert und die Polizei konnte kurz darauf einen 20jährigen Brandstifter der Tat überführen.
Containerbrand 2014
  • Schornsteinbrände am 26.01. in Halbemond, Nadörster Straße und am 08.02.2014 in Hage/Berum, Am Wittelkamp bekam die Feuerwehr Hage schnell unter Kontrolle.
  • In der folgenden 1. Jahreshälfte 2014 rückte die Hager Ortsfeuerwehr nach 5 Alarmierungen der Brandmeldeanlagen (3xHelenenstift, 2x Rathaus), zu 2 Kleinbränden, 1Schornsteinbrand an der Holzdorfer Straße in Berumbur und 1Amtshilfe für den Rettungsdienst (Türöffnung wegen Suizidverdacht-unbegründet) aus. Am 25.05.14 löschte die Wehr im I. Obergeschoß eines Wohnblocks einen brennenden Elektroherd. Unter schwerem Atemschutz drang der Angriffstrupp in die verqualmte Wohnung vor. Diese wurde nach dem Ablöschen des Feuers belüftet. Die vorsorglich ausquartierten Einwohner der Nachbarwohnungen konnten zurück in ihre Wohnungen.
  • In den späten Abendstunden des 05.07.2014 wurde die Feuerwehr Hage zu einem brennenden PKW nach einem Verkehrsunfall in Berum gerufen. Auf der Berumer Allee geriet der PKW frontal vor einem Baum auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Leider kam für den PKW Fahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
  • Ein Heckenbrand „An der Schanze“ in Hage am 11.07.2014 wurde schnell gelöscht. An der Lottjeshausener Straße in Hage, Ortsteil Blandorf, wurde ein Schwelbrand an einer mit Eisenbahnschwellen bestückten Holzbrücke am 13.07.2014 gelöscht. Diese Schwellen glimmten bereits über einen längeren Zeitraum. Die Brücke wurde gesperrt.
  • Nach einem Stromausfall am 29.07.2014 in weiten Teilen des Landkreises Aurich fielen die Pumpen des Hallenbades in Berumbur aus. Überlaufende Wassermassen aus dem Rücklaufbecken fluteten Teile des Technikraumes. Die Feuerwehr unterstützte das Personal des Bades durch den Einsatz ihrer Chiemseepumpe.
  • Zu einem unkontrollierten Gasaustritt kam es am 21.08.2014 nach dem Anschalten einer Heizungsanlage „Am Fürstenwald“ in Hage. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Hage unterbrach die Gaszufuhr und belüftete die Räumlichkeiten. Ein Heizungstechniker übernahm die Wartung.
  • Am 03.09.2014 forderte die Polizei Norden die Feuerwehr Hage zur Amtshilfe an. Die Leiche eines seit dem Frühjahr vermissten Heimbewohners des Helenenstiftes wurde stark skelettiert in einem Graben an einem Gehölz des „Breiten Weges“ gefunden. Die Feuerwehr barg den Leichnam  und transportierte diesen in einem Zinksarg bis zur befahrbaren Straße. Zur Nachbesprechung, dieses nicht alltäglichen Einsatzes, mit den Einsatzkräften wurde der Notfallseelsorger hinzugezogen.
  • In den Monaten Juli bis September 2014 wurde die Ortsfeuerwehr Hage 5 mal durch ausgelöste Brandmeldeanlagen der KGS Hage und des Helenenstiftes alarmiert. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedes Mal schnell heraus, das es sich um Fehlalarme handelte.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Dezember 2016 um 17:25 Uhr  

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