Freiwillige Feuerwehr Hage

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Geschichte der Feuerwehr Hage

Chronik der Feuerwehr Hage

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Gründungsprotokoll 1898Bis zum Jahr 1898 wurde im Flecken Hage der Brandschutz ausschließlich durch eine Pflichtfeuerwehr sichergestellt. Pflichtfeuerwehren waren Bürgerwehren ohnebesondere Ausbildung. Da sich herausstellte, dass die Pflichtfeuerwehr nicht immer die Sicherheit gewähleisten konnte, fanden sich 1898 unter dem Vorsitz des Kaufmannes Hermann Bourbeck einige Hager Bürger zusammen, um eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Nachdem die ausgearbeiteten Statuten die Zustimmung des Gemeinderates erlangten, fand am 24.04.1898 im Ackermannschen Lokal die Gründungsversammlung des Vereines statt. Zum 1. Hauptmann wählten die 76 Mitglieder mehrheitlich den Kaufmann Hermann Bourbeck. Weitere Einteilungen bildeten sich aus dem stellv. Hauptmann, dem Schriftführer und Kassierer, dem 1. bzw. 2. Spritzenmeister, der Steigerabteilung nebst Führer und der Spritzenabteilung nebst Führer. Neben dem Vorstand wurde ein Ehrengericht eingesetzt.

Als Einsatzbekleidung trug die Feuerwehr eine tannengrüne, kittelartige Jacke mit einem gewebten Leibriemen, versehen mit einem Messingverschluss. Als Kopfbedeckung diente ein Lederhelm mit Messingbesatz und Seitenrosetten. Der Helm des Hauptmannes war mit einer Spitze verziert und wurde von einem, mit Messingplättchen besetzten, Kinnriemen gehalten. Im Jahr 1901 wurde die Freiwillige Feuerwehr mit den vorgeschriebenen Rang- bzw. Funktionsabzeichen ausgestattet.

Bei der Generalversammlung am 23.02.1902 übernahm Weert Odinga das Amt des Hauptmannes, zum Vertreter wählte die Versammlung H.H. Poppinga. Es wurde die Reglung von Strafgeldern beschlossen. Im Jahr 1904 hatte der Verein 32 Mitglieder.

Im Jahr 1907 stellte Hauptmann Odinga bei der Generalversammlung sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung und trat aus der Wehr aus. In der Tagesordnung wurde außerdem ein Antrag auf Auflösung des Feuerwehrvereines gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch mit 18 zu 6 Stimmen abgelehnt. Zum neuen Hauptmann wurde Dr. Janshen gewählt. Da Dr. Janshen die Wahl nicht annahm, wählten die Mitglieder den Gastwirt S. Martini. Dieser erhielt vom Landrat jedoch nicht die notwendige Bestätigung. Daraufhin übernahm der Amtsvorgänger von Hauptmann Odinga, Hermann Bourbeck, die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Hage. Hauptmann H.H. Poppinga erhielt das Vertrauen seiner Kameraden für die Position des stellv. Hauptmann.

Am 13.10.1908 wählte die Versammlung Claas Fähnders zum 3. Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Hage, zum Stellvertreter den Kaufmann F. Janhsen.

Im gleichen Jahr trat die Freiwillige Feuerwehr Hage dem Unterfeuerwehrverband Ostfriesland und Harlingerland bei und wurde Mitglied in der Feuerwehr– Verbands– Sterbekasse. Der Hauptverband war die Provinz Hannover. Dieser Verband regelte die gleichlaufende Ausbildung, gleiche Uniformen, die Höhe der Sterbekassengelder und gemeinsame Übungen sowie das Verhalten im Umgang mit der Elektrizität. Der Unterfeuerwehrverband führte Hornsignale mit verschiedenen Tonintervallen ein (Sammeln zur Übung oder zum Feueralarm, zum Angriff, Wasser marsch, Wasser halt und Übung bzw. Feuer vorbei).

Im Jahr 1909 wurden in der Gemeinde Hage 3 Feuermeldestellen eingerichtet.

Familie Bourbeck vor ihrem Geschäftshaus (gegenüber der heutigen Sparkasse)Nach einer Anfrage der Freiwilligen Feuerwehr an das königliche Landratsamt wegen Übernahme der Pflichtfeuerwehr wurde im Jahr 1911 die Genehmigung erteilt. Die Freiwilligen übernahmen das gesamte Löschwesen und alle Löschgeräte. Zusätzlich verstärkte sich die Wehr mit einer eigenen Sanitätskolonne.

Nachbarschaftliche Empfindlichkeiten spiegeln sich im folgen Satz wieder: Eine Teilnahme am Fest der Freiwilligen Feuerwehr Lütetsburg fand wegen dem Nichterscheinen der Lütetsburger am Hager Fest 1912 keine Zustimmung.

Zum Jahresbeginn des Jahres 1913 wurden der Sattler Gerken und der Kaufmann Menssen in die Wehr aufgenommen. Traditionell fanden die Versammlungen der Feuerwehr in der Gaststätte statt. Da mehrere Schankwirte der Feuerwehr angehörten, wechselte das Vereinslokal in Absprache mit den Wirten.

Der erste Weltkrieg (1914 – 1918) nahm Einfluss in der Hager Wehr. Ersatzmannschaften für die zum Kriegsdienst einberufenen Feuerwehrmänner wurden benannt. Für die Ausrüstung einer Jugendfeuerwehr beantragte der Leiter Faber eine Beihilfe aus der Fleckenkasse (Gemeindekasse)  – 20 Reichsmark wurden bewilligt.

Nach dem I. Weltkrieg im Jahr 1919 erhielt die Feuerwehr für entstehende Ausstattungskosten eine jährliche Zuwendung aus der Fleckenkasse von 50 bis 60 Mark. Für 180 Mark jährlich beauftragte die Verwaltung den Sattlermeister Everwien mit der Reinigung der Spritzen und dem Trocknen der Schläuche.

1921 stellt die Feuerwehr Hage den Antrag an den Flecken Hage, die auf dem Gelände der Gasanstalt (später Konservenfabrik Sabath) stehende Feuerspritze von dem Landesfinanzamt Bremen zu erwerben. Die Gasanstalt versorgte in den Jahren zuvor den Zeppelinflugplatz nördlich von Hage mit Treibgase.

Feuerwehrumzug 1930 Einmündung FnuggenburgDer technische Fortschritt erhielt Einzug bei den Feuerwehren, im Jahr 1927 beantragte die Wehr die Anschaffung einer Motorspritze. 1930 wurde vom Flecken Hage eine Kommission gewählt, um die fernere Wartung und Pflege der Spritze zu vergeben.

Im Jahr 1934 verstarb Reichspräsident Generalfeldmarschall von Hindenburg, sein Nachfolger wurde Adolf Hitler. Führungskräfte der Feuerwehren ernannte man zu Hilfspolizisten. Den Feuerwehrmännern wurde die Mitgliedschaft in der SS und SA per Erlass untersagt. Bereits eingetretene Feuerwehrmänner mussten ihre Mitgliedschaft aufgeben und den Dienst in der Wehr aufnehmen. Der Grund: Reihenweise meldeten sich Feuerwehrleute bei der SA und waren anschließend nur noch bedingt bereit, aus Gründen angeblicher Überlastung  ihre Pflicht in der Feuerwehr zu erfüllen.

Nachstehender Spottvers verdeutlicht die Haltung und Motivation vieler frischgebackener SA Leute:

„Wir sind des Führers braunes  Heer, wir gehen nicht zur Feuerwehr,
denn exerzieren mit Spritz` und Schlauch,
das kann zur Not der dickste Spießer auch.
Nein, nein, Du irrst, o Feuerwehr,
bei Dir bleibt nun kein Kämpfer mehr.
Wir bleiben treu dem braunen Heer und treten aus, aus eurer Feuerwehr.“

In diesem Jahr trat die Feuerwehr Hage dem neuen Kreisfeuerwehrverband bei und wurde dort vom Hauptmann Stoll vertreten. Die Sterbekasse der Ostfriesischen Kreisfeuerwehrverbände erhielt ihren Sitz in Emden. Der Flecken Hage gewährte der Feuerwehr Hage eine jährliche Vergütung von 350 Reichsmark Höhere Aufwendungen bedurften der Genehmigung des Fleckenausschusses.

Unter dem Vorsitz vom Hauptbrandmeister Bogena und seinem Vertreter Oberbrandmeister Hinrich Meinen (Kaufmann) aus Hage gründete sich 1935 der Feuerlöschverband  Hage – Lütetsburg. Zu diesem Verband gehörten die Halblöschzüge Hage und Lütetsburg, sowie die Stoßtrupps Hagermarsch, Berumbur, Großheide, Halbemond und Berumerfehn.

Gemeindebrandmeister Menssen1936 wurde Kaufmann Johann Menssen Gemeindebrandmeister in dem Flecken Hage und übernahm die Funktion des Stellvertreters im Feuerlöschverband.

Die Vorkriegsjahre setzen die ersten Vorzeichen. Durch eine Anordnung der Polizei im Jahr 1937 wurden den Feuerwehren Sammlungen für das Winterhilfswerk auferlegt. Die Feuerwehrfahrzeuge erhielten eine dunkelgrüne Lackierung (Feuerlöschpolizei). Die Hilfspolizei (Feuerwehr) überwachte die Luftschutzverdunkelungsübungen. Feuerwehrmitgliedern wurde nun die Aufnahme in die Partei der NSDAP ermöglicht.

Mit neuen Motorkraftspritzen verstärkten sich die Feuerwehren Hage und Lütetsburg. Für das Schloss Lütetsburg und die Burg Berum arbeitete man Brandbekämpfungspläne aus.

opel blitz 1939Im Feuerlöschverband Hage – Lütetsburg wurde Otto Elend Berichterstatter (Protokollführer und Kassenwart). Die Anschaffung des ersten Löschfahrzeuges der Feuerwehr Hage, ein Opel-Blitz, war in dieser Zeit ein erfreuliches Ereignis.

Auf Anordnung des Reichministers des Inneren lösten sich 1940 die Feuerwehrvereine auf und die Feuerschutzpolizei (heute Berufsfeuerwehr) und die Freiwilligen Feuerwehren werden als Hilfspolizei geführt. Die Politik bestimmte den Feuerwehrführer, was heute auch noch der Fall ist. Die gesamte Feuerwehr des Feuerlöschverbandes trat zur Vereidigung in Berum an.

Auch die Rassegesetze nahmen Einfluss auf das Geschehen in den Feuerwehren. Nichtariern war die Mitgliedschaft in den Feuerwehren untersagt. Feuerwehrfahrzeuge waren auf Verordnung mit Wehrmachtstarnlicht auszurüsten. Durch den Heeresdienst kam es zu ersten Engpässen beim Personalbestand.

Im Jahr 1941 konnte die Feuerwehr Hage ihr neues Feuerwehrhaus beim Hotel „Weißes Haus“, die heutige Sparkasse, einweihen. In dieser Zeit trugen die WehrmänFeuerwehrhaus 1941ner eine hochgeschlossene blaue Uniform mit Lederkoppel und ein blaues Schiffchen als Kopfbedeckung. Im Brand- bzw. Einsatzfall schütze ein schwarzer Stahlhelm die Köpfe. Der Löschverband Hage- Lütetsburg unterhielt eine Lösch- und Alarmbereitschaft für die Stadt Emden. Wegen Feindflug fuhren die Löschfahrzeuge in einem Abstand von 200 Metern zum Einsatzort. Laut Verordnung war der Feuerwehrdienst nun Kriegsdienst, die Ausbildung wurde entsprechend erweitert.

1942 bildete sich der Feuerwehrunterkreis Hage – Lütetsburg – Arle. Ihm gehörten die Feuerwehren Hage, Lütetsburg, Berumbur, Großheide, Berumerfehn, Halbemond, Hagermarsch, Arle und Westerende an. Die Leitung wurde dem Oberzugführer Bogena (Unterkreisbrandmeister) aus Lütetsburg übertragen. Seine Nachfolge trat später Otto Elend aus Hage an.

Feuerwehrfrauen 1944Per Erlass wurde 1943 der Dienst von Frauen in der Feuerwehr angeordnet. In diese Zeit fiel auch die Anschaffung des zweiten Löschfahrzeuges auf einem Mercedesfahrgestell.   Mercedes-Benz LF8 1943

Der Krieg nahm immer stärker Einfluss auf das Geschehen in Hage, über 200 Bomben wurden im März über den Westteil von Hage abgeworfen, die 10 Häuser trafen, davon gerieten 8 Häuser in Brand. Im Juni überflogen mehrere Bomberverbände der USA von Wilhelmshaven kommend den hiesigen Bereich, konnten aber abgedrängt werden. Ein zweiter Verband warf seine verheerende Last über Lütetsburg ab. Circa 160 Bombenabwürfe zerstörten eine ganze Reihe an Häusern, das Dirkensche Platzgebäude geriet in Brand. 

Schon 1944 hatte die Frauenfeuerwehr in Hage eine Stärke von 30 Personen. Auch sie unterstanden der Gerichtsbarkeit der SS und der Polizei. Das Wort „Katastrophe“ wurde wegen der negativen Auslegung bei Einsätzen durch „Soforthilfe“ ersetzt. Mit Grünzeug und Reisig getarnte Einsatzfahrzeugen fuhren wegen der häufigen Fliegerangriffe zu den Einsätzen. In den Jahren 1939 bis 1945 war die Hager etwa 380 mal in Alarmbereitschaft.

Nach der Kapitulation Deutschlandsunterstanden die freiwilligen Feuerwehren nicht mehr der Polizei, sie wurden unter Aufsicht der Militärregierung eine Einrichtung der Gemeinde. Neue Dienstvorschriften regelten den Dienstbetrieb in den Feuerwehren. Im neuen Land Hannover zierte nun das Hannoveraner Pferd die Dienstmützen. Neue Dienstgradabzeichen gaben die Rangordnung in den Wehren vor. Die Frauenfeuerwehren wurden aufgelöst. Leihweise überlies die Hager Wehr ihr Löschfahrzeug Opel – Blitz der Freiw. Feuerwehr Heisfelde bei Leer.  Von den 25 eingetragenen Mitgliedern der Hager Feuerwehr waren nur noch 8 Mann einsatzbereit, verstärkt durch 10 Dienstverpflichtete. Mit Erlaubnis der Militärregierung fanden die Luftschutzsirenen bei der Alarmierung der Feuerwehren Verwendung.

Schon im Jahr 1946 waren spürbare Erleichterungen bemerkbar. Sondererlaubnisse für Einsatzfahrten am Wochenende wurden erteilt. Die erste Übung nach dem Krieg fand bei der Bauleitung an der Bahnhofstraße (jetzt Grundschule) statt.

Im November 1946 bildete sich aus den Ländern Braunschweig, Freistaat Oldenburg, Schaumburg – Lippe und Hannover das Bundesland Niedersachsen.

Aus Anlass des Kreisfeuerwehrtages 1950 in Hage hatten die Hager Feuerwehrmänner ihre alte Handdruckspritze restauriert. In historischen Uniformen nahmen die „Oldies“ mit der Spritze an einer Übung bei der Bauleitung teil. Mit einem Werbemarsch durch den Ort präsentierten die Feuerwehren ihre Einsatzbereitschaft.

Kreisfeuerwehrtag Hage 1950 Kreisfeuerwehrtag Hage 1950 Kreisfeuerwehrtag Hage 1950 Kreisfeuerwehrtag Hage 1950

Wirtschaftliche Gründe der Gemeinden fordern im Jahr 1953 die Auflösung des Feuerlöschverbandes, die Feuerwehren waren dagegen. Im gleichen Jahr trat die Feuerwehr Lütetsburg aus. 1954 wurde die Auflösung des Verbandes gegen die Stimmen der Feuerwehren Halbemond und Berumerfehn beschlossen. Nachdem der Brandschutz in den Gemeinden sichergestellt war, erteilte der Landrat die Genehmigung zur Auflösung des Feuerlöschverbandes.

Borgward TLF8 1959Das nach dem Krieg an die Gemeinde Heisfelde ausgeliehene Hager Löschfahrzeug „Opel Blitz“ wurde 1959 für 1.250 DM an die Gemeinde Jübberde (Ldkrs. Leer) verkauft. Ein neues Tanklöschfahrzeug der Marke „Borgward“ löste in Hage dieses Fahrzeug ab. Das Tanklöschfahrzeug mit der Besatzung wurde in die Kreisfeuerwehrbereitschaft aufgenommen.

Nach 24 jähriger Amtszeit legte der über 70 jährige Gemeindebrandmeister Johann Menssen sein Amt nieder. Ab 1960 übernahm der Schornsteinfegermeister Walter Wolf als sein Nachfolger die Führung der Feuerwehr Hage.

Borgward LF8 und TLF 8 1961Im Februar 1961 verstärkte sich die Freiw. Feuerwehr Hage mit einem neuen Löschgruppenfahrzeug der Marke „Borgward“. Die ersten Atemschutzgeräte (Fabrikat „Matter“) schützen die Gesundheit der Einsatzkräfte.

Im folgenden Jahr wurden die Löschfahrzeuge der Feuerwehr Hage mit 4-Meter-Band Funkgeräten ausgestattet.

Im Jahr 1967 verstarb der ehemalige Gemeindebrandmeister J.H. Menssen.

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses 19691969 konnte die Freiwillige Feuerwehr Hage an der Fritz – Lottmann – Straße ihr neues Feuerwehrhaus  übernehmen. Die Baukosten beliefen sich seinerzeit auf 130.000 DM. In Eigenleistung war von den Feuerwehrmännern das Baugrundstück gerodet und hergerichtet worden. Viel Überzeugungsarbeit musste geleistet werden, um den Gemeinderat davon zu überzeugen, dass nicht nur ein eingeschossiger Zweckbau, sondern ein Feuerwehrhaus mit einem Mannschaftraum und einer Einliegerwohnung im Obergeschoß notwendig war.

Nysa MTF 19761973 stockten die Feuerwehren Hage und Lütetsburg ihren Fahrzeugbestand mit einem Mannschaftsfahrzeug der Marke „Nysa“ aus Polen auf.

Im September desselben Jahres feierte die Feuerwehr Hage ihr 75 jähriges Bestehen. Die Feier  wurde jedoch abrupt durch einen Brandeinsatz in Blandorf – Wichte unterbrochen. Erst in den Morgenstunden kehrten die Männer zurück.

Zum ersten Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hage wählten die Brandmeister der Ortsfeuerwehren im Jahr 1974 Walter Wolf. Dieser vertrat im folgenden Jahr die Hager Feuerwehren bei der Trauerfeier in Celle zu Ehren der verunglückten Feuerwehrmänner bei der Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide. Seit dieser Brandkatastrophe waren die Löschfahrzeuge auf dem Fahrzeugdach mit ihren Kennzeichen beschriftet, um im Notfall von Hubschrauberbesatzungen gesichtet und angesprochen zu werden.

Mercedes-Benz TLF8 1979Für das 26 Jahre alte Hager Tanklöschfahrzeug der Marke „Borgward“ rückte 1975 ein TLF 8 der Marke "Mercedes" nach.

Kreisbrandmeister Walter Wolf 1961Im Jahr 1978 wurde Walter Wolf mit großer Stimmenmehrheit von den Führungskräften der Feuerwehren aus dem Landkreis Aurich zum Kreisbrandmeister gewählt. Das Amt des Orts- und Gemeindebrandmeisters in Hage übernahm der Malermeister Helmut Völzke.

Die Schneekatastrophe in Norddeutschland zum Jahresende verlangte den Feuerwehrmännern alles ab. Bis zum 20. Februar des Jahres 1979 waren die Freiwilligen in Wechselschichten im Einsatz, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. In Hagermarsch und an der Hagermarscher Straße (Höhe Mülldeponie) waren die Schneeverwehungen so hoch, dass diese mit dem Bergepanzer (Leopard) der Bundeswehr beseitigt werden mussten.

Ein Löschgruppenfahrzeug der Marke „Mercedes“ ersetzte das abgängige LF 8  Marke „Borgward“. Das neue Fahrzeug war zusätzlich mit einem Stromaggregat und einer Hydraulikpumpe mit Hilfeleistungssatz für Verkehrsunfälle ausgestattet. Mit dem Dachscheinwerfer konnte die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.

Die Samtgemeinde Hage stattete ihre  4 Ortsfeuerwehren mit der im Land Niedersachsen eingeführten Einsatzbekleidung aus. Gelber nachtleuchtender Schutzhelm, orange Einsatzjacke, schwarze Latzhose und gelbe Sicherheitsgummistiefel waren von nun an die Einsatzbekleidung der Feuwerwehren.

Mercedes 207D MTF 1984Im Jahr 1984 konnte die Ortsfeuerwehr Hage ihr neues Mannschaftsfahrzeug der Marke Mercedes übernehmen.

Die ersten Funkmeldeempfänger in der Feuerwehr Hage machen 1984 den störenden Sirenenalarm überflüssig.

OrtsBM Manfred Aden 1992Führungswechsel in der Freiwilligen Feuerwehr Hage. Am  01.01.1992 übernahm der Vermessungsbeamte Manfred Aden und sein Vertreter, der Industrieschweißer Helmut Wolbergs, die Führung der Ortsfeuerwehr Hage. Da sich das Fehlen der Nachkriegsgeneration bemerkbar machte, wurde das Team durch ein stark verjüngtes Ortskommando bei ihrer Aufgabe unterstützt.

Ortsbrandmeister Aden wurde zum Zugführer des 4. Zuges der Kreisbereitschaft berufen.

Erste Gespräche zwischen dem Feuerwehrschutzausschuss und der Feuerwehrführung über die Neuanschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (TLF 8 oder TLF 16/25) wurden im Jahr 1994 geführt. Gemeinsame Fahrzeugbesichtigungen klärten über die taktischen Einsatzmöglichkeiten der vorgeführten Fahrzeuge auf.

Alte Uniformen 1996Im Jahr 1995 finanzierte die Raiffeisenbank Hage mit einer großzügigen Spende die Anschaffung von sechs historischen Uniformen nach Originalvorlage.

Mit einem offenen Brief bezüglich der aktuellen Fahrzeugsituation übte das Kommando der Ortsfeuerwehr Hage Anfang 1996 Druck auf die Entscheidungsbereitschaft der politischen Parteien aus.

Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse stattete einige Feuerwehren, mit einem Hochdrucklüfter aus – unter anderen auch Hage. Bei späteren Einsätzen konnte dieses Gerät erfolgreich eingesetzt werden.

Gem. Brandmeister Helmut VölzkeIm März 1997 gab Helmut Völzke sein Amt als Gemeindebrandmeister in die Hände von Jakob Schmidt, dieser war bisher Ortsbrandmeister in Halbemond.

Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde gab im November 1997 eine Empfehlung zur Zuweisung der Kosten für ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) in den Nachtraghaushalt.

Ihre zweite Amtszeit traten Ortsbrandmeister Aden und sein Vertreter Helmut Wolbergs an. Die Wahl wurde während der Jahreshauptversammlung im Februar 1998 durchgeführt.

Im März lag das Ausschreibungsergebnis des KWL (Kommunaler Wirtschafts- und Leistungsverband) vor. Zwei Aufbauhersteller präsentierten in einer Gegenüberstellung in Hannover ihre Fahrzeuge. Benotet von der KWL, dem Samtgemeindebürgermeister und der Feuerwehrführung aus Hage erhielt eindeutig das Tanklöschfahrzeug der Fa. Schlingmann aus Dissen bei Osnabrück den Zuschlag.

100jähriges Bestehen der Fw HageMit einem Kommersabend, einem Festball und einem Kreisfeuerwehrverbandsfest feierte die Ortsfeuerwehr Hage vom 3. - 8. März 1998 ihr 100jähriges Bestehen. Ein abschließender Werbemarsch durch den von Hager Einwohnern und Kaufleuten geschmückten Ort rundete diese Veranstaltung ab. Neben den aktiven Mitgliedern und den Alterskameraden konnten auch einige Feuerwehrhelferinnen aus den Kriegsjahren begrüßt werden.

NOMEX- FeuerschutzanzugBeim Kommersabend überreichten Gönner und Freunde der Feuerwehr 17 Gutscheine für die Anschaffung von schwarzen NOMEX – Feuerschutzanzügen (Kosten für einen Anzug = ca.1000 DM ~ 500 €). Der verstorbene Alterskamerad Wilhelm Schröder hatte seine Ortsfeuerwehr Hage in seinem Testament bedacht, somit konnten auch die restlichen Aktiven mit der schützenden Einsatzbekleidung ausgestattet werden. Die bisherigen orangenen Einsatzjacken hatten sich als nur eingeschränkt einsatztauglich erwiesen.

Schlüsselübergabe TLF 16/25 1998Samtgemeindebürgermeister Brüggemann überreichte im November 1998 dem Ortsbrandmeister die Schlüssel für das neue Tanklöschfahrzeug. Viele geladene Gäste nutzten bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit, die Neuanschaffung zu besichtigen.

Zwei Kandidaten standen bei der Jahreshauptversammlung im Februar 1999 für das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters zur Wahl. Edzard Janssen setzte sich gegen seinem Mitbewerber Gerald Gerken durch. Der vorherige Amtsinhaber Helmut Wolbergs hatte seit Anfang des Jahres die Funktion des stellvertretenden Gemeindbrandemeisters übernommen.

Aus persönlichen Gründen trat Helmut Wolberg im Juni 1999 von seinem Amt zurück, sein Nachfolger wurde Rainer Germann aus Lütetsburg. In der Gemeindekommandositzung in Halbemond  fiel der Beschluss zur Gründung einer Samtgemeindejugendfeuerwehr. Schon im August konnte der erste Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Heinrich Ihnen neben den Führungskräften viele Eltern mit ihren Kindern begrüßen.

Unbegründet zeigten sich die Sorgen der Computerspezialisten, die zum Jahreswechsel in das nächste Jahrtausend Probleme mit computergesteuerten Großrechner- bzw. Telefonanlagen nicht ausschließen konnten. Auch die Ortsfeuerwehr Hage stellte vorsorglich eine Notbereitschaft in dieser Silvesternacht.

Zum 100jährigen Bestehen fanden sich viele Gratulanten bei der Lütetsburger Feuerwehr ein. Sommerliche Temperaturen und ein geschmücktes Festzelt im Schlosspark lockten viele Besucher an dem Wochenende Juli/August 2000 zu dieser Veranstaltung.

OrtsBM Heiner Ihnen 2002In einer Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Hage wählten die stimmberechtigten Aktiven am 17.10.2003 Heinrich Ihnen (Physiotherapeut) zum neuen Ortsbrandmeister. Der bisherige Ortsbrm. Aden verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine weitere Amtszeit. Mit Beginn des Jahres 2004 wurde dieser Wechsel wirksam. Im Juli des Jahres übernahm Björn Bittner die Leitung der Gemeindejugendfeuerwehr.

Am 4. März 2005 löste Gerald Gerken den bisherigen stellvertretenden Ortsbrandmeister Edzard Janssen ab.

Bereits im Jahr 2003 wies die Hager Feuerwehrführung auf die ungünstige Lage und die beengten Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses hin. Mitten in einem verkehrsberuhigten Wohngebiet, eingekreist von einer Grund- und Gesamtschule (KGS), zwei Turnhallen, einer Kirche und einem Kindergarten kann von einer verkehrsgünstigen Lage nicht mehr gesprochen werden. Die Ratsmitglieder der Samtgemeinde und das Kommando der Ortsfeuerwehr Hage beschäftigen sich seit dem mit der Beschaffung eines geeigneten Baugrundstückes.

Mercedes-Benz LF 10/6 2006Stolz präsentierte die Ortsfeuerwehr Hage den Einwohnern im Juni 2006 ihr neues Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 auf einem Mercedes – Fahrgestell. Den Aufbau stellte die Fa, Schlingmann aus Dissen / Osnabrück her.

Unerwartet, nach kurzer aber schwerer Krankheit verstarb im Dezember der amtierende Gemeindebrandmeister Jakob Schmidt. Im März 2007 übernahm Rainer Germann aus Lütetsburg die Führung der Gemeindefeuerwehr, sein Vertreter wurde der ehemalige Ortsbrandmeister aus Hage Manfred Aden.

Neuer Kreisausbildungsleiter der Feuerwehren des Landkreises Aurich und somit Nachfolger von Helmut Fischer aus der Ortsfeuerwehr Hage wurde im Juli 2007 Heinrich (gen. Heiner) Ihnen. Im September trat H. Ihnen in Absprache mit dem Ortskommando der FF Hage als Ortsbrandmeister zurück.

In einer Delegiertenversammlung auf Norderney am 6.10.2007 wurde die Auflösung des Feuerwehrverbandes Norden beschlossen. Die bisherigen Verbände Norden und Aurich wollen in Zukunft ihre Verbandsarbeit in einem neuen, gemeinsamen Verband verrichten.

OrtsBM Ingo von Allwörden 2007Die Aktiven der Ortsfeuerwehr Hage sprachen dem Kfz-Mechaniker Ingo von Allwörden das Vertrauen aus und wählten ihn in einer Mitgliederversammlung am 9.10.2007 zum neuen Ortsbrandmeister.

Standort des neuen FeuerwehrhausesAuch die Planung des neuen Feuerwehrhauses kam im Januar 2008 ein großes Stück voran. An der Hagermarscher Landstraße erwarb die Samtgemeinde Hage ein ca. 9000 m² großes Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Verkehrskreisel an der Küstenbahntrasse.

In West-Mitte-Großefehn wählten die Delegierten der Feuerwehren des Landkreises Aurich den Abschnittsleiter NORD Gerd Diekena zum 1. Vorsitzenden des neuen Feuerwehrverbandes Aurich.

Kurz nach Vollendung seines 80.Geburtstages schließt sich im Juni der Lebenskreis von unserem Kameraden Kreisbrandmeister a.D. Walter Wolf. 18 Jahre führte er erfolgreich die Feuerwehr Hage und nach Bildung der Samtgemeinde die Ortsfeuerwehren Hage, Hagermarsch, Halbemond und Lütetsburg. Weitere 12 Jahre leistete er seinen Dienst als Kreisbrandmeister des Landkreises Aurich.

Einstimmig beschloss das Gemeindekommando der 4 Ortsfeuerwehren die Gründung eines gemeinsamen Feuerwehrfördervereines. Aufgaben des Vereines sind die selbstständige Verwaltung der Mitgliedsbeiträge ihrer fördernden Abteilungen und des Spendenaufkommens. Spendenquittungen können nun ausgestellt werden. Der gesamte Vorstand: Vereinsvorsitzender Manfred Aden – Hage, Vertreter Gerald Gerken – Hage, Kassenwart Jann Schatteburg – Lütetsburg, Schriftführer Arvid Schramm – Hagermarsch, Beisitzer Anna Evers und Herbert Hinrichs – Halbemond. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte Mitte 2009.

Feuerwehrboot mit Trailer 2009Dankbar kann die Ortsfeuerwehr einen Bootstrailer vom Verein „Ferienpark Ostfriesland“ im Juli entgegennehmen. Bereits bei der Neubeschaffung eines Feuerwehrbootes mit Außenbordmotor im Jahr 2005 erhielt die Feuerwehr eine großzügige Unterstützung.

Mit einer Leistungsschau auf dem Marktplatz Hage präsentierte sich die Jugendfeuerwehr im August 2009 aus Anlass ihres 10jährigen Bestehens. Gemeindejugendfeuerwehrwart Bittner nahm die von Bürgermeister Erwin Sell überbrachten Grüße aus Rat und Verwaltung entgegen.

Die Feuerwehrführungskräfte der Samtgemeinde Hage wurden im September zu Verwaltungsvollzugsbeamten im Bereich Brandbekämpfung und Hilfeleistung bestellt.

Gem. Brandmeister Uwe Heuermann 2010Gemeindebrandmeister Rainer Germann gab Ende Juli 2010 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Sein Stellvertreter Manfred Aden übernahm kommissarisch bis zur Neuwahl eines Nachfolgers diese Aufgabe. Im November folgte der Samtgemeinderat Hage dem Vorschlag des Feuerwehrgemeindekommandos und berief Uwe Heuermann zum Gemeindebrandmeister mit Wirkung vom 1.November 2010.

Ortsbrandmeister Ingo von Allwörden erhielt nach Vorlage der erforderlichen Lehrgangsbescheinigungen seine Ernennungsurkunde.

Jahreshauptversammlung  im Februar 2011 im Dörphuus in Halbemond. Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Freiw. Ortsfeuerwehr Hage wurden Hinrich Onken (60 Jahre) und Karl-Heinz Reimer (50 Jahre) geehrt.

Aus beruflichen und familiären Gründen legte Ortsbrandmeister Ingo von Allwörden sein Amt mit Wirkung zum 01.10.2011 nieder. Kommissarisch übernahm sein Stellvertreter Gerald Gerken (Raumausstattermeister) diese Aufgabe.

OrtsBM Gerald Gerken 2012Durch den Samtgemeindebürgermeister Trännapp wurde am 23.02.2012 Gerald Gerken zum Ortsbrandmeister und Björn Bittner zum stellv. Ortsbrandmeister für den Löschbereich der Ortsfeuerwehr Hage ernannt. Einen Tag später fand die Jahreshauptversammlung der Freiw. Ortsfeuerwehr Hage im Dörp-Huus in Halbemond statt. Samtgemeindebürgermeister Trännapp beförderte den Gemeindebrandmeister Uwe Heuermann zum Oberbrandmeister. Dieser beförderte anschließend den neuen Ortsbrandmeister Gerken ebenfalls zum Oberbrandmeister und seinen Stellvertreter Bittner zum Brandmeister.

Im Alter von 83 Jahren verstarb am 20.06.2012  Karl-Heinz Reimer, der langjährige Gerätewart der Ortsfeuerwehr Hage.

Ein besonderes Ereignis in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Hage. Im Rahmen der Kreisfeuerwehrverbandssitzung am 5.August 2012 in Neßmersiel wurde dem Gerätewart der Ortsfeuerwehr Hage, 1. Hauptfeuerwehrmann Manfred Blum, das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze verliehen. Kamerad Blum erhielt die Auszeichnung aus den Händen des Niedersächsischen Landesfeuerwehrpräsidenten, Hans Graulich. Manfred Blum war der erste Feuerwehrmann in der Geschichte der Hager Feuerwehr, dem diese Auszeichnung verliehen wurde. Die Laudatio hielt Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen. Kamerad Blum hatte in mehr als 25 Dienstjahren nur 5 (!) Dienste gefehlt. Er engagiert sich aufopferungsvoll als Gerätewart in der Ortsfeuerwehr Hage. Auch bei Sonderveranstaltungen packte er tatkräftig mit an.

Mercedes-Benz MTF 2012Freuen konnten sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Hage über ein neuwertiges Mannschaftstransportfahrzeug der Marke Mercedes. In einer kleinen Feierstunde am 06.10.2012 überreichte Samtgemeindebürgermeister Johannes Trännapp die Fahrzeugschlüssel für das Pritschenfahrzeug mit Doppelachsenanhänger an den Gemeindebrandmeister Uwe Heuermann, die dieser sogleich an den Ortsbrandmeister Gerald Gerken weiterreichte. Nach 4jähriger Wartezeit war der Fahrzeugbestand wieder komplett.

Am 31.12.2012 endete die Amtszeit des stellv. Gemeindebrandmeister Manfred Aden. Nach 20 Jahren Führungsarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Hage wurde ihm vom Samtgemeindebürgermeister J. Trännapp beim Neujahrsempfang 2013 die Entlassungsurkunde ausgehändigt. Am 18.02.2013 trat Herbert Hinrichs, Ortsbrandmeister aus Halbemond, nach Bestätigung durch den Samtgemeinderat Hage mit Wirkung vom 01.01.2013 seine Nachfolge an. Gleichzeitig übernahm er den Vorsitz des Feuerwehrfördervereines der Freiw. Feuerwehren der Samtgemeinde Hage.

Viel zu früh, im Alter von 49 Jahren, verstarb am 13.03.2013 unser aktiver Feuerwehrkamerad Enno Völzke an den Folgen einer heimtückischen Krankheit.

Hager Eiswette 2014Seit 17 Jahren unterstützt die Ortsfeuerwehr Hage die Kaufmannschaft aktiv bei der Ausrichtung der "Hager Eiswette" im Februar 2014 mit immer neuen Ideen.

Georg Gerken 2014Februar 2014. Jahreshauptversammlung im Dörphuus in Halbemond. Zum 50jährigen Feuerwehrjubiläum gratulierten Ortsbrm. Gerald Gerken und  Gemeindebrm. Uwe Heuermann im Namen aller Feuerwehrkamerden/innen ihrem Vater bzw. Schwiegervater Georg Gerken.

Für 25 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr erhielten Michael Poppinga und Peter Janssen ihre Dankesurkunden aus den Händen des Abschnittsleiters NORD Gerd Diekena.

Zu einem Fototermin fand sich am 17.05.2014  ein Großteil der Feuerwehrmitglieder unserer Samtgemeindefeuerwehr Hage auf dem Parkplatz gegenüber des Lütetsburger Schlosses ein. Zum Ersten Mal wurden alle Einsatzfahrzeuge auf einem Bild abgelichtet.

 
Im Dörphuus in Halbemond fand am 20.02.2015 die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hage statt. Der Ortsbrandmeister Gerald Gerken berichtete über ein eher ruhiges Jahr 2014. Die Freiwillige Feuerwehr Hage wurde insgesamt zu 52 Einsätzen alarmiert. Im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Abnahme um 28,5%. Im Detail wurde die Feuerwehr zu 12 Entstehungs- und Kleinbränden, 3 Mittelbrände, einem Großbrand, 18 blinden Alarmen, 3 böswilligen Alarmen und 15 technische Hilfeleistungen gerufen. Des Weiteren wurden 7 Brandschutzerziehungen durchgeführt.
In der Feuerwehr Hage waren zum 31.12.2014 insgesamt 48 Kameraden im aktiven Dienst, 7 Kameraden in der Altersabteilung und 36 fördernde Mitglieder. Im Jahr 2014 gab es bei den aktiven Kameraden 7 Zugänge und 3 Abgänge. Der Altersdurchschnitt der aktiven Kameraden beträgt 37,0 Jahre. Die Feuerwehr Hage führte 26 reguläre Übungsdienste durch. An den Diensten haben im Durchschnitt 59,06% der aktiven Kameraden teilgenommen. Insgesamt wurden so 1842,5 Dienststunden abgeleistet. Zusätzlich wurden 48 Sonderdienste durchgeführt. Die Sonderdienste umfassen Bereiche wie z.B. die Fahrzeug- und Gerätepflege, die Pflege des Feuerwehrhauses, Brandschutzerziehungen, Überprüfungen von Hydranten und Löschwasserbrunnen, Mitgestaltung der Hager Eiswette, Mitorganisation des Gottesdienstes beim Hager Ortsfest, Begleitung von Laternenumzügen, Durchführung von Heumessungen und dem Projekt „Ferien vor der Haustür“. Diese Sonderdienste werden zusätzlich zu den regulären Diensten von den Kameraden wahrgenommen und nehmen ebenfalls einen erheblichen Teil ihrer Freizeit in Anspruch.
Auch im Jahr 2014 konnten Ausrüstungsgegenstände beschafft bzw. ausgetauscht werden. Neben diversen Ersatzbeschaffungen für die persönliche Schutzausrüstung wurden alle Kameraden mit den neuen digitalen Funkmeldeempfängern ausgerüstet. Auch 20 LED-Helmlampen konnten aus den Mitteln des Fördervereins beschafft werden.  Der alte Hilfeleistungssatz konnte gegen einen neuen Satz ausgetauscht werden.
Das von der Samtgemeinde Hage in Auftrag gegebene Gutachten über die technische, strukturelle und personelle Situation der Feuerwehren im Samtgemeindegebiet wurde erstellt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die wichtigsten Punkte für die Ortsfeuerwehr Hage sind zum einen der dringend notwendige Neubau des Feuerwehrhauses, die Aufstellung und Ausbildung des Personals insbesondere der Tagesverfügbarkeit so wie mittelfristig der Ausrüstung im Fahrzeugbereich (hier genannt HTLF, GW, ELW). Mit einem Minimum an Personal einsatztaktisch möglichst viel erreichen zu können, heißt Wohl oder Übel die Devise in den kommenden Jahren.
Der geplante Neubau des Feuerwehrhauses im Jahre 2016 nimmt langsam realistische Formen an. Die Planungen hierfür laufen. Auch hierbei hat es bereits einige Besprechungen zwischen der Verwaltung und der Feuerwehr gegeben.
Mit zurzeit 48 aktiven Kameraden und Kameradinnen ist die Ortsfeuerwehr Hage momentan zahlenmäßig sehr gut aufgestellt. Das darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, das der Demographische Wandel auch vor Hage nicht halt machen wird. Rund ein Viertel der Kameraden sind 50 Jahre und älter und werden der Wehr in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch werden viele der jungen Kameraden berufsbedingt wegziehen. Die Einsatzfähigkeit an Wochentagen zwischen 8:00 und 18:00 Uhr spricht bereits jetzt Bände. Um den Nachwuchs zu fördern, wird eine Kinderfeuerwehr auf Samtgemeindeebene im Jahr 2015 gegründet. Hierbei sollen Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren spielerisch an die Arbeit in der Jugendfeuerwehr und später in der aktiven Wehr herangeführt werden.
Am Ende der Jahreshauptversammlung wurden Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen durchgeführt. Suntke Aden wurde durch den Gemeindebrandmeister Uwe Heuermann zum Löschmeister befördert. Die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann erhielt Lars Reber. Julian Baumann, Marcel Bley, Nicole Bilwachs und Stephan Saueressig wurden zum Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau ernannt. Für ihre lange Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Rudolf Leppich (40 Jahre) und Heinrich Klute (65 Jahre) geehrt. Eine Ehrung durch den Gemeindebrandmeister erhielt Hans-Günther Diekmann für die Dienste als Sicherheitsbeauftragter. Anerkennung erhielten Nicole Bilwachs, Gerrit Heuermann, Michael Poppinga und Timo Sassen für die Teilnahme an allen Diensten im Jahr 2014.
Der langjährige Ortsbrandmeister Manfred Aden wurde bei der Jahreshauptversammlung offiziell in die Altersabteilung verabschiedet. Manfred Aden war von 1992 bis 2003 Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hage. Außerdem führte er den 4. Zug der Kreisbereitschaft Aurich an. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Manfred für seine Arbeit für die Feuerwehr.





 
Hager LöschisAm 04.07.2015 wurde die Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Hage unter dem Namen „HAGER LÖSCHIS“ gegründet. Zu diesem Anlass waren viele Gäste der Einladung in das Feuerwehrhaus Hage gefolgt, unter den Gästen konnten sowohl die zukünftigen Mitglieder der Kinderfeuerwehr mit ihren Eltern, als auch Führungskräfte aus Reihen der Feuerwehr sowie Gäste aus Rat und Verwaltung begrüßt werden. Außerdem konnten sowohl für die Kinder als auch für die Betreuer T-Shirts durch die Sponsoren BITSystems, IH-Werbedesign und Gerken&Sohn überreicht werden. Den Mitgliedern der Kinderfeuerwehr wurden an diesem Tag einige Geschenke überreicht, darunter Geldspenden, selbst gebackene Kekse sowie diverse Spiele zum Thema Brandschutz und zur Arbeit in der Kinderfeuerwehr.
Nach der Übergabe der Spenden und Grußworten der Gäste konnten sich die Kinder auf einer Hüpfburg, welche von der Kinderfeuerwehr Norden bereitgestellt wurde, vergnügen und den Tag mit allen Gästen genießen.


 


Eine besondere Ehrung wurde am 23. April 2016 dem stv. Ortsbrandmeister und ehemaligem Gemeindejugendfeuerwehrwart Björn Bittner zuteil. Für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehrarbeit wurde ihm die höchste Auszeichnung der Nds. Jugendfeuerwehr, die Florianmedaille, verliehen.







1898 – Luis Tidow Handdruckspritze

Am 11. Oktober 1898 holten Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Hage ihre Handdruckspritze vom Hager Bahnhof ab. Der Hersteller Louis Tidow aus Hannover lieferte diese Spritze mit der Seriennummer 2501 zu einem Preis von 662,50 Mark.
Nachdem dieses Löschgerät bis zur Ausstattung der Feuerwehr mit einer Motorkraftspritze im Jahr 1937 Verwendung fand, wurde die Spritze in einer Scheune abgestellt und geriet in Vergessenheit.
Nach dem II. Weltkrieg wurde die Handdruckspritze unter einem Heuschober entdeckt, leider in einem technischen und optisch desolaten Zustand. Dem Idealismus und der Schaffenskraft einiger Feuerwehrkameraden war es zu verdanken, dass man die funktionsfähige Handdruckspritze zum Kreisfeuerwehrverbandstag 1950 in Hage der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Den Abschluss dieser Festveranstaltung bildete ein Umzug durch den Ort. Die Feuerwehrkameraden in ihren historischen Uniformen wurden auf einem Pferdegespann kutschiert. Die Pferde scheuten und gingen durch. Der Leiterwagen geriet in einem Seitengraben und die Feuerwehrleute räumten unfreiwillig ihre Sitzplätze.
Handdruckspritze Hage 1969Geschockt durch dieses Erlebnis wurde die Spritze in einer Scheune abgestellt und erst zur Einweihungsfeier des Feuerwehrhauses an der Fritz-Lottmann-Straße im Jahr 1969 wieder hervorgeholt. Zu diesem Anlass erhielt die Feuerwehrspritze einen neuen roten Anstrich.
Auf vielen öffentlichen Veranstaltungen war diese Handdruckspritze der Hingucker. Von Fachleuten wurde aber immer wieder die untypische rote Lackierung bemängelt.
Viele Recherchen waren nötig und Unterlagen wurden gesammelt, um die Originalfarben zu ermitteln und die Spritze technisch aufzuarbeiten. Fündig wurden wir bei einer Ausbildungswerkstatt in Bremerhaven. Dort wurde eine Handdruckspritze der Feuerwehr Arnsdorf restauriert.  Großzügig überließ man uns eine Ausfertigung der Baubeschreibung.
Weitere Anregungen brachte ein Artikel aus dem Ostfrieslandmagazin (Ausgabe 1/2006). Die abgebildete Tidow - Spritze der Freiwilligen Feuerwehr Neuenburg diente uns als Vorlage.
Handdruckspritze Hage 2008Sehr hilfreich war auch die Herstellung der Sitzplatten, des Gerätekastens und der Schlauchhaspeln durch Fachschüler der Berufsbildenden Schule in Norden. Die Originalteile dienten dabei als Vorlage zur Rekonstruktoin.
Vom April bis zum September 2008 wurde jeder Freitagnachmittag geopfert, um unsere Handdruckspritze wieder in altem Glanz erscheinen zu lassen. Die Spritze wurde von Helmut Völzke, Hinrich Onken, Heinrich Klute, Georg Gerken, Edzard Janssen, Dirk Pree, Ingo von Allwörden und Manfred Aden komplett in Einzelteile zerlegt und nach der Aufarbeitung wieder zusammengeschraubt.

1939 – Opel Blitz LF 8

Opel Blitz 1939Das erste motorisierte Feuerwehrfahrzeug für die Feuerwehr Hage war ein Löschgruppenfahrzeug LF8. Der Opel Blitz hatte eine Motorleistung von 55 PS und eine Nutzlast von 1,5 Tonnen. Die Anschaffung im Jahr 1939 war ein erfreuliches Ereignis.

1943 – Mercedes LF 8

Mercedes-Benz LF8 1943Im Jahr 1934 wurde ein zweites Löschfahrzeug für die Feuerwehr Hage angeschafft. Die Wahl fiel auf ein LF8, welches auf ein Mercedes-Fahrgestell aufgebaut war. 

1959 – Borgward TLF 8

Brogward TLF8 1959Das erste Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Hage war ein Borgward B2500 A/O TLF8. Der Aufbau stammte von der Firma Arve/ Springe. Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem 82 PS starkem Benzinmotor. Als Bedsonderheit besaß das Fahrzeug eine pneumatische Pumpensteuerung. Auf dem Fahrgestell war außerdem ein Tank mit einem Fassungsvermögen von 1650 Litern montiert. Das Fahrzeug war bis zum Jahr 1976 bei der Feuerwehr Hage im Einsatz. Nach der Außerdienststellung wurde das Fahrzeug von der Firma Arve zurückgekauft und diente dort als Vorführfahrzeug. Nachdem die Firma Arve im Jahr 1992 die Produktion einstellte wurde das Fahrzeug an eine Privatperson weiterverkauft. Seit einigen Jahren ist der Borgward im Besitz eines Feuerwehrmannes aus der Wesermarsch. Das Fahrzeug ist heute noch komplett ausgerüstet und verrichtet seinen Dienst bei einer Museumseisenbahn mit einer Dampflok um den Brandschutz sicherzustellen.

1961 – Borgward LF 8

Borgward LF8 und TLF 8 1961Im Februar 1961 verstärkte sich die freiwillige Feuerwehr Hage mit einem neuen Löschgruppenfahrzeug der Marke Borgward. Die ersten Atemschutzgeräte des Herstellers Matter schützten von nun an die Gesundheit der Einsatzkräfte.

1973 – Nysa 522T MTF

Nysa MTF 1973In der Samtgemeinde Hage existierte in den 70er Jahren ein Automobilhändler, der diese "polnischen VW-Busse" importierte. Auf diesem Weg erhielten die Ortsfeuerwehren Hage und Lütetsburg je ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) in RAL 3024. Zur Ausstattung gehörten unter anderem eine Drehspiegelkennleuchte Bosch RKLE 90H und zwei Starktonhörner der Firma Hella.

1975 – Mercedes TLF 8 (Florian Aurich 44/10)

Mercedes-Benz TLF8 1975Für das 26 Jahre alte Hager Tanklöschfahrzeug der Marke „Borgward“ rückte 1975 ein TLF 8 (S) der Marke Mercedes nach. Als Fahrgestell diente ein Mercedes-Benz LAF 911-B. Der Aufbau wurde von der Firma Arve hergestellt. Die Besonderheit dieses TLF waren die seitlichen, rollengelagerten Schiebetüren aus Aluminium, die in ganzer Breite zwischen Tank und Außenhaut verschwanden. Gegenüber Rollläden hatte das den Vorteil, dass ein Verklemmen (damals noch sehr häufig bei AZ- Verschlüssen) nicht möglich war. Am Heck war eine große, nach oben schwingende Klappe, die dem Maschinisten einen weitgehend regensicheren Arbeitsplatz bescherte. Neben einem 1800 Liter fassenden Wassertank waren 2 Drehspiegelleuchten KLJ80 der Firma Hella und Starktonhörner der Firma Bosch verbaut.

1980 – Mercedes LF 8 (Florian Aurich 44/20)

Mercedes-Benz LF8 1980Nachdem man in Hage mit dem TLF 8(S) sehr zufrieden war, beschaffte man ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 8s auf dem gleichen Fahrgestell und vom selben Aufbauhersteller. So entstand das einzig bekannte Arve LF 8, welches auf einem Mercedes-Benz LAF 911-B Kurzhauber-Fahrgestell gebaut wurde. Das Fahrzeug verfügte neben 2 Drehspiegelleuchten KLJ 80 der Firma Hella eine Vorbaupumpe von Rosenbauer. Das neue Fahrzeug war zusätzlich mit einem Stromaggregat und einer Hydraulikpumpe mit Hilfeleistungssatz für Verkehrsunfälle ausgestattet, welches jedoch nach Indienststellung des neuen TLF 16/25 dort untergebracht wurde. Mit dem Dachscheinwerfer konnte die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Im Jahre 2006 wurde das Fahrzeug durch ein LF 10/6 ersetzt.

1984 – Mercedes 207D MTF

Mercedes-Benz 207D MTF 1984Im Jahr 1984 konnte die Feuerwehr Hage ihr neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) der Marke Mercedes-Benz 207D in Dienst nehmen. Neben dem Fahrer fanden weitere 7 Kammeraden in diesem Fahrzeug Platz. Das Fahrzeug leistete seinen Dienst bis ins Jahr 2012, wo es durch ein Merzwecktransportfahrzeug ersetzt wurde.

aktuelle Einsatzfahrzeuge

 

 1901

  • Als einer der ersten größeren Brandeinsätze ist der Brand des Tillmannchen Hauses im Jahr 1901 zu nennen. Wieder wurde das mangelhafte und späte Erscheinen der Pflichtfeuerwehr beklagt. Die Freiw. Feuerwehren aus Lütetsburg und Norden leisten Löschhilfe.

1938

  • Im Jahr 1938 ist es bei der Kfz- und Karosseriefabrik Stilkenboom in Norden, Ortsteil Süderneuland II, zu einem größeren Brandeinsatz gekommen. Die Firma Stilkenboom war ein überregional bekanntes Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten hochrädrige Wattwagen. Da auf den meisten Inseln noch keine Anlegestellen vorhanden waren, wurden die Inselbesucher mit den Wattwagen von den ankernden Schiffen zu den Inseln gebracht. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies und Bestattungsfahrzeuge. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger entwickelte die Firma Stilkenboom sogenannte Raketenwagen, die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen. Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Waggons für die Inselbahn Juist her.

1939

  • Zusammen mit der Feuerwehr Norden bekämpfte der Feuerlöschverband Hage-Lütetsburg ein Schadensfeuer bei der Eisenhütte in Norden. Die Norder Eisenhütte wurde durch den Ofen- und Kachelofenbau eine der führenden Firmen Deutschlands und Vertrieb seine Waren im In- und Ausland. Das in dem Gebäudekomplex der Norder Eisenhütte eingebaute Osterhaus wurde 1969 abgerissen. Heute stehen auf diesem Grundstück Bürogebäude und ein „Real“ Verbrauchermarkt.

1949

  • Bis auf die Grundmauern brannte im Jahr 1949 das Schloß Nordeck in Berum nieder. Ein durch den Schornstein gezogener Dachbalken hatte sich entzündet und dieses Inferno verursacht.
Schloß Nordeck Einsatzbericht Schloß Nordeck

1956

  • Bereits 1893 war das Schloß Lütetsburg niedergebrannt und wurde wiederaufgebaut. Am 22. März 1956 stand der Ostflügel des durch den Krieg noch stark beschädigten Gebäudes wieder in hellen Flammen. Sah es gegen 16 Uhr so aus, dass die Feuerwehren die Flammen unter Kontrolle bekamen, erwies sich dieses als Trugschluss. Starker Ostwind entfachte das Feuer, die Flammen griffen auf den Westflügel über.
Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956 Schloßbrand Lütetsburg 1956

1961

  • Reichlich Nahrung fand ein Schadensfeuer am 12.Januar 1961 im Schwesternwohnheim (heute Spielplatz vor der Paddel- und Pedalstation) gegenüber dem damaligen Kreiskrankenhaus (später Bundeswehrdepot – heute Siedlung am Bürgerpark). In den ehemaligen Wehrmachtsbaracken waren zur Zeit des Brandausbruches 65 Wohnungen eingerichtet.
Brand Schwesternwohnheim 1961 Brand Schwesternwohnheim 1961

1962

  • Ein fürchterlicher Sturm tobte im Februar 1962 über Norddeutschland. sämtliche Feuerwehren waren Tag und Nacht im Einsatz um die Deiche zu sichern.
Sturmflut 1962

1967

  • Zu einem Großbrand wurde die Feuerwehr am 05.11.1967 gerufen. Der Schweinemastbetrieb des Edenhofes stand in hellen Flammen. Über 30 Schweine kamen in dem Feuer um.
Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967
Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967 Brand Edenhof 1967

1969

  • Auffällig viele Schuttkuhlenbrände in Hage und Berumbur registrierte 1969 die Feuerwehr.
  • Zu mehreren Hilfeleistungen forderte der Flugplatz Hage an der südliche Verlängerung der Gartenstraße die Wehr an.
Hilfeleistung Flughafen Hage 1969 Hilfeleistung Flughafen Hage 1969
  • Vom Jubiläumsball zum 75jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hage aus eilten die Einsatzkräfte zu einem Scheunenbrand in Blandorf. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden, sodass ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus verhindert werden konnte. Die Scheune selber konnte jedoch nicht gerettet werden und brannte bis auf einige Pfähle nieder.
Brandeinsatz Freesemann 1973 Brandeinsatz Freesemann 1973

1974

  • Zur Bekämpfung eines Moorbrandes in Berumerfehn rückte 1974 die Kreisbereitschaft aus. Mit dabei war das TLF 8 aus Hage.
Moorbrand 1974 Moorbrand 1974 Moorbrand 1974 Moorbrand 1974

1975

  • Ein starker Anstieg von technischen Hilfeleistungen (Ölspuren, Gewässerverunreinigungen, Verkehrsunfälle etc.) beschäftigte 1975 die Feuerwehr.

1976

  • Das ehemalige Geschäftshaus des verstorbenen Gemeindebrandmeisters Menssen, später A&O Lebensmittel Ihnen, danach Elekto Okkenga, brannte am 22.09.1976 vollkommen aus.
Gebäudebrand Menssen 1976

1977

  • Direkt vom Festball des Schützenvereins Berum rückte die Hager Wehr zur nachbarschaftlichen Löschhilfe zu einem Hofgebäudebrand in Nesse aus.
Hofbrand Nesse 1977

1978

  • Die Schneekatastrophe in Norddeutschland zum Jahresende 1978 verlangte den Feuerwehrmännern alles ab. Bis zum 20. Februar des Jahres 1979 waren die Freiwilligen in Wechselschichten im Einsatz, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. In Hagermarsch und an der Hagermarscher Straße waren die Schneeverwehungen so hoch, dass diesemit einem Bergepanzer der Bundeswehr beseitigt werden mussten.
Schneekatastrophe 1978 Schneekatastrophe 1978 Schneekatastrophe 1978

1980

  • Reichlich Nahrung fanden die Flammen in der Wohnbaracke von Walter Klemenz an der Stettiner Straße. Das Gebäude brannte total nieder.
Gebäudebrand 1980

1982

  • Einen nicht alltäglichen Einsatz bescherte eine Kampfmittelbeseitigung (Munition und Panzerfäuste) der Feuerwehr Hage. Bis zur Räumung, in der Zeit vom 28.03. bis zum 03.04.1982, sicherte sie die Fundstelle.

1983

  • Tragisch endete 1983 ein Unfall in Halbemond mit einem landwirtschaftlichen Gerät. Das Fahrzeug war beim Heuwenden in einen Wasser führenden Graben gestürzt und begrub den Fahrer unter sich. Jede Hilfe kam zu spät.
  • Die neue Brandmeldeanlage des SEBI – Verbrauchermarktes hielt durch Fehlalarmierungen im Juni und Juli die Feuerwehr Hage Tag und Nacht in Atem.

1984

  • Gemeinsam bekämpften die vier Ortsfeuerwehren Hage, Hagermarsch, Halbemond und Lütetsburg im Januar 1984 einen Reetdachhausbrand am Leezweg in Halbemond. Der Dachstuhl brannte komplett aus.
Dachstuhlbrand 1984

1986

  • Während eines schweren Gewitters schlug 1986 der Blitz in eine Gashauptleitung in Lütetsburg. Die Druckwelle ließ bis nach Hage hin die Fenster vibrieren. Fahrzeuge auf der Landstraße in Lütetsburg wurden durch die Druckwelle aus ihrer Fahrspur gedrückt.

1987

  • Erfolgreich verliefen 1987 die Löscharbeiten beim Dachstuhlbrand in der Burg Berum. Der verwinkelte Innenausbau erschwerte den Feuerwehreinsatz.
Burg Berum 1987 Burg Berum 1987
  • Schnell löschen konnten die Feuerwehren Hage und Hagermarsch das Feuer bei einem Wohnhausbrand in Theener / Hagermarsch im Jahr 1987. Eine männliche Person erlitt eine Rauchvergiftung und konnte leider nur noch tot geborgen werden.
Brand Theener 1987

1988

  • Im Januar verunglücken zwei junge Frauen mit ihrem Fahrzeug auf der vereisten Landstraße in Theener tödlich. Tragisch an diesem Geschehen war, nur an einem einzigen Tag in dieser Winterzeit waren die Straßen vereist und etwas Schnee gefallen.
  • In einem leer stehenden Wohnhaus in Halbemond wurde das Verblendmauerwerk nach einer Gasexplosion beschädigt. Die Druckwelle war so stark, das das Dach angehoben wurde.
  • Ortsfest im Juni 1988 in Hage. Mitten in der Nacht brannte das Hinterhaus des ehemaligen Müllerhauses. Die Feuerwehrmänner brachten die Flammen unter Kontrolle und löschten das Flugfeuer an der Hager Mühle.
Hager Mühle 1988 Hager Mühle 1988
  • Großbrand beim Hofgebäude Ulms am Rüschkeweg in Blandorf. Der landwirtschaftlich genutzte Scheuneteil war nicht zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich konnte verhindert werden.
Gebäudebrand Ulms 1988

1989

  • Tragisch dagegen endete 1989 der erste Besuch zweier DDR – Bürger in Westdeutschland. Eine der beiden Personen übersah beim Überqueren der Halbemonder Straße in Höhe des Lagerweges ein ankommendes Fahrzeug und wurde tödlich verletzt.

1990

  • Drei größere Einsätze ragten 1990 heraus: Ein schwerer Orkan am 25. und 26. Januar verursachte große Schäden. Die Feuerwehr Hage rückte 12mal zur Hilfeleistung aus. Im August lief beim Befüllen der Erdtanks der ELF – Tankstelle in Berum Benzin aus dem defekten Ablaßstutzen des Tankfahrzeuges. Wegen der akuten Explosionsgefahr sperrte die Feuerwehr den Bereich weiträumig ab.

1991

  • Auch das Jahr 1991 brachte besondere Einsätze für die Feuerwehr. Nur unter schwerem Atemschutz konnten die Feuerwehrmänner eine hilflose Person aus ihrer verqualmten Unterkunft im Pflege- und Seniorenheim Hage retten.
Brand Helenenstift 1991 Brand Helenenstift 1991
  • Ein Chlorgasunfall im Schwimmbad des Ferienparkes Ostfriesland forderte den Einsatz der Feuerwehren Hage und Norden. Unter Vollschutzanzügen drangen die Spezialisten zur Leckstelle vor und behoben den Schaden.
Chlorgasunfall 1991
  • Jugendlicher Übermut führte zu einem Verkehrsunfall am Breiten Weg. Ein Personenkraftwagen war von der Fahrbahn abgekommen und landete kopfüber im Wasser führenden Seitengraben. Ein junges Mädchen konnte sich aus dem Fahrzeug befreien und alarmierte die Feuerwehr. Von den drei eingeschlossenen Insassen konnte eine Person nur noch tot geborgen werden.

1992

  • Im März 1992 rückte die Ortsfeuerwehr Hage zur nachbarschaftlichen Löschhilfe zur Ziegeleistraße in Westermarsch II /Norden aus. Dort brannte ein Nebengebäude der„Alten Schmiede“. Wegen einer Festveranstaltung der FF Norden hatte die Hager den Brandschutz übernommen.
Brand Alte Schmiede 1992
  • Zwei Schwerverletzte befreite die Feuerwehr im Mai in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst in Halbemond / Höhe „Dörp Huus“ aus ihrem Fahrzeug.
  • Vom 19. – 21. Juni 1992 stellten die Ortsfeuerwehren rund um die Uhr den Brandschutz für eine „Open Air – Veranstaltung“ im Motodrom in Halbemond.
  • Alle  4 Ortsfeuerwehren bekämpften im Juli 1992 erfolgreich einen Mähdrescherbrand am Breiten Weg / Hage. Das Feuer war auf ein angrenzendes Getreidefeld übergesprungen.
Mähdrescherbrand 1992
  • Im August wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall am Breiten Weg in Hagermarsch gerufen. Der Rettungshubschrauber „Christoph 26“ übernahm den Schwerverletzten.
Verkehrsunfall 1992
  • Hilfe leistete die Wehr bei einem weiteren schweren Ernteunfall am Vierweg in Theener / Hagermarsch. Eine Person war mit dem Bein in eine Kartoffelrodemaschine geraten.

1993

  • Große Einsätze prägten das Jahr 1993. Eine bewusstlose körperbehinderte Frau musste unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten aus ihrer brennenden Wohnung am Hooge Lücht gerettet werden.
  • Zahlreiche Schaulustige verfolgten  im Mai bei sommerlichen Temperaturen am Sonntagnachmittag den gemeinsamen Löscheinsatz der 4 Ortsfeuerwehren. In der Wohnsiedlung Südpark I brannte ein Reetdachhaus. Das Feuer vernichtet den Dachstuhl und die Dacheindeckung.
Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993 Brand Reetdachhaus 1993
  • Tragisch verlief im August ein Flugzeugabsturz am Meint-Ehlen-Weg. Die Insassen verunglückten tödlich.
Flugzeugabsturz 1993 Flugzeugabsturz 1993 Flugzeugabsturz 1993

1994

  • Erfolgreicher Brandeinsatz im Februar 1994 „An der Poggenburg“ in Blandorf-Wichte. Bei klirrendem Frost konnten die Ortsfeuerwehren mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr Norden das Feuer löschen und größeren Schaden abwenden.
Brand Reetdachhaus 1994
  • Im September erforderte ein Chlorgasunfall im Hallenbad den Feuerwehreinsatz im Ferienpark Ostfriesland.
Chlorgasunfall 1994

1995

  • Zwei Einsätze im Dezember 1995 beendeten dieses bis dahin ruhige Einsatzjahr. Auf der spiegelglatten Fahrbahn glitt der Pkw einer jungen Fahrerin (Mutter von Kleinkindern) über die Fahrbahn des Torfweges hinaus in einen Seitenarm des Sieltog und versank kopfüber. Erst Stunden später wurde dieses Unglück bemerkt.
  • In der Sylvesternacht 1995 brannte am Gartenweg in Berumbur ein Reetdachhaus. Bei Temperaturen von ca. 12° C minus vereiste das Löschwasser und bildete eine Eiskruste auf dem Dach. Die unteren Schichten des Reet brannten ungehindert weiter. Totalschaden durch Feuer und gefrierendes Löschwasser; verursacht durch ein Sylvesterfeuerwerk.
Gebäudebrand 1995

1996

  • Im April 1996 löschte die Feuerwehr Hage erfolgreich einen Gebäudebrand im Hinterhaus eines Installationsbetriebes am Hinkenaweg. Das Explodieren der Acetylenflaschen wurde durch Abkühlen verhindert.
Brand HFW 1996 Brand HFW 1996
  • Eine Katastrophe für Hage / Berum verhinderten die Ortsfeuerwehren in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Nachbargemeinden. Kinder hatten auf einer ausgetrockneten Wiese ein Feuer entfacht. Hohe Flammen wurden durch den starken Wind auf den nahen Wald zugetrieben. Etwa 10 Meter tief im Gehölz konnte das Feuer gestoppt werden. Im gleichen Monat löschten die Hager Feuerwehrmänner kleinere Waldbrände im Tidofelder und Kleinheider Gehölz.
Flächenbrand 1996 Flächenbrand 1996
  • Als letzten größeren Einsatz in dem Jahr ist ein Dachstuhlbrand im Büro- und Werkstattgebäude einer Bautischlerei an der Holzdorfer Straße zu nennen. Der gezielte Einsatz hielt den Schaden gering.
Dachstuhlbrand 1996

1997

  • Das Hotel „Mühleneck“ an der Ecke der Hauptstraße / Breiter Weg brennt. Diese Meldung schreckte in den späten Nachmittagstunden im Januar 1997 die Bevölkerung auf. Die alarmierten Ortsfeuerwehren und die angeforderte Drehleiter aus Norden bekamen die Flammen schnell unter Kontrolle. Ein Kabelbrand in der Wäschekammer war die Ursache.
Kabelbrand 1997
  • Tragisch endete ein Brandeinsatz 1997 in Berumbur. Unter schweren Atemschutz konnte die Feuerwehr Hage eine 44 jährige Frau aus dem brennenden Haus retten. Leider erlag sie Tage später der schweren Rauchvergiftung.
Gebäudebrand 1997
  • Meterhoch stiegen im August die Flammen aus dem historischen 200 Jahre alten Hofgebäude der Familie Grensemann in Halbemond. Den anwesenden Feuerwehren blieb nur das Löschen  der Ruine. Tragischerweise konnten die in dem Stall untergebrachten Mastbullen nicht mehr gerettet werden.
Hofbrand 1997 Hofbrand 1997 Hofbrand 1997 Hofbrand 1997 Hofbrand 1997

1998

  • Im Juli 1998 bekämpften die Feuerwehren Hage und Hagermarsch einen Dachstuhlbrand im Wohngebäude der ehemaligen Molkerei in Hilgenriedersiel. Das Gebäude beheimatete schwer erziehbare Kinder. Das Feuer wurde gelöscht, Personen kamen nicht zu Schaden.

1999

  • Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe rückte die Ortsfeuerwehr Hage am 24.02.1999 nach Norden aus. Eine Lagerhalle der Baustoffhandlung Wieben an der Brückstraße brannte in voller Ausdehnung.
Brand Bausstoffhandel 1999
  • Unbegründet zeigten sich die Sorgen der Computerspezialisten, die zum Jahreswechsel in das nächste Jahrtausend Probleme mit computergesteuerten Großrechner- bzw. Telefonanlagen nicht ausschließen konnten. Auch die Ortsfeuerwehr Hage stellte vorsorglich eine Notbereitschaft in dieser Sylvesternacht.

2000

  • Am 2.Januar 2000 verursachte ein brennender Weihnachtsbaum, in der Wohnstube des Fotografenmeisters Lehmann in Blandorf -Wichte, den ersten Brandeinsatz. Der gezielte Löscheinsatz der Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung des Feuers auf die Nachbarräume.
  • Einen Großalarm löste die Freiw. Feuerwehr Norden kurz nach Mitternacht während des Stadtfestes aus. Die Geschäftsräume der Drogerie Nehus am Neuen Weg brannten. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hage und den angeforderten Drehleitern aus Aurich und Emden brachte die Stadtfeuerwehr das Feuer unter Kontrolle und verhinderte somit das Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude. Innerhalb kurzer Zeit forderte die Feuerwehr Norden ihre Nachbarwehr aus Hage wieder zur Löschhilfe an.
Gebäudebrand Norden 2000 Gebäudebrand Norden 2000
  • In der Gärtnerei „Birkenhof“ brannte im September eine Lager-  und Montagehalle. Ein erfolgreicher Einsatz.

2001

  • Das neue Jahr 2001 war erst wenige Stunden alt, als die Ortsfeuerwehr Hage um 5:45 Uhr zu nachbarschaftlichen Löschhilfe in die Stadt Norden ausrückte. In der „Kleinen Hinterlohne“ brannte eine Großgarage. Mehrere eingestellte Fahrzeuge wurden ein Raub der Flammen. Gefrierendes Löschwasser verwandelte die Straßen in Eisbahnen und erschwerte den Einsatzkräften ihre Arbeit.
Garagenbrand 2001
  • Im März kommt unser Flecken Hage in die Schlagzeilen. Nachdem die Mörder Wienekamp und Buss den Mord am „Heiligen Abend“ an der 80jährigen Gretchen Dröst gestanden hatten, gaben sie noch drei weitere Morde zu. Der seit dem 2.06.2000 vermisste Thorsten Hollan ist auch unter ihren Opfern. Bisherige Suchaktionen der Ortsfeuerwehr Hage und der Polizei verliefen erfolglos.

2002

  • Zum Glück für die Einwohner und das Pflegepersonal des Alten- und Pflegeheimes Helenstift war ein Schwelbrand in einer Nasszelle (Bad) von selbst erloschen. Am 24.01.2002 zogen dicke Rauchschwaden durch die angrenzenden Zimmer und den Flur. Die Feuerwehr und das Personal retteten die Senioren aus dem Gefahrenbereich. Eine durch die Montage eines Dunstabzuges beschädigte Stromleitung war Ursache des Einsatzes.
Helenenstift 2002
  • Auf der Landstraße in Theener-Oststrich in Hagermarsch überrollte in den Abendstunden des 1.Februar 2002 ein Personenwagen einen 50jährigen Mann, für diesen kam jede Hilfe zu spät.
  • Ein Brandstifter vernichtete am 5.Mai das Clubhaus des Schäferhundvereines am Torfweg in Lütetsburg.
Brand Hundeverein 2002
  • Fast 35 Jahre nach dem Großbrand des Schweinemaststalles Edenhof in Hage brannte am 10. Mai 2002 die an gleicher Stelle errichtete Baustoffhandlung nieder. Lichterloh schlugen die Flammen in den Himmel empor, eine riesige Rauchwolke zog über Hage. Die Feuerwehren aus Hage, Norden und Aurich bekamen das Feuer unter Kontrolle und verhinderten das Übergreifen auf das Haupthaus.
Edenhof 2002 Edenhof 2002 Edenhof 2002
  • Die Polizei hatte gerade die jugendlichen Brandstifter der vorgenannten Objekte ermittelt, als erneut ein Brandstifter sein Unwesen trieb. Das Vereinshaus des Motor-Touring-Clubs Hage am Breiten Weg brannte in den frühen Morgenstunden des 30. Juni in voller Ausdehnung. Einen Monat später ereilte das gleiche Schicksal das Vereinshaus des Bossel- und Kloot-Schießervereines „Einigkeit Hage“.  In beiden Fällen blieb der Feuerwehr nur das Ablöschen der Ruinen.
Motor-Touring-Club 2002
  • Einsatz der Kreisbereitschaft Nord vom 23.8. bis zum 26.08.2002 im Amt Neuhaus an der Elbe. Starke Regenfälle in den Alpen ließen die Flüsse stark ansteigen. Die aufgeweichten Deiche an der Elbe drohten zu brechen. Die Kreisbereitschaft Nord löste ihre Kameraden aus dem Abschnitt SÜD (Aurich) ab und sicherte mit Sandsäcken die Deiche. In dem 4. Zug dieser Bereitschaft waren die Feuerwehren Hage und Hagermarsch eingegliedert.
Elbe Hochwasser 2002 Elbe Hochwasser 2002
  • Zu einem außergewöhnlichen Brandeinsatz im September rückten die 4 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hage sowie der Schlauchwagen und die Drehleiter der Feuerwehr Norden aus. Durch einen technischen Defekt war die Korntrocknungsanlage auf dem Marienhof in Hagermarsch in Brand geraten. Die Feuerwehr breitete unter dem Hochsilo einen Schaumteppich aus und öffnete die innere Abschlussöffnung, damit der brennende Inhalt nach unten ablaufen konnte.
Kornsilo 2002

2005

  • Bei einem Großbrand in einer Lagerhalle am Meint-Ehlen-Weg in Hage werden im Juni 2005 300 Rundballen Heu ein Raub der Flammen. Der schnelle Löscheinsatz der Feuerwehren wurde durch einen defekten Feuerlöschbrunnen und die abgelegene Löschwasserversorgung verzögert.
Hofbrand 2005 Hofbrand 2005

2006

  • Sintflutartige Regenfälle verwandelten am 26.08.2006 in Kürze den Flecken Hage in eine Seenlandschaft. 60 Liter Wasser auf einem Quadratmeter überforderten das Abwasser- netz. Die Feuerwehren aus Hage, Großheide und Norden waren über 10 Stunden mit dem Abpumpen der Wassermaßen beschäftigt.
Starkregen 2006 Starkregen 2006 Starkregen 2006
  • Eine der größten Sturmfluten seit 100 Jahren hielt die Feuerwehren in Atem. Der Orkan am 1.November 2006 trifft Ostfriesland schwer. Bäume werden entwurzelt; Dünenabbrüche auf den vorgelagerten Inseln sind zu verzeichnen; Jungvieh vom Vorland musste aus den auflaufenden Wassermassen gerettet werden.
Sturmflut 2006 Sturmflut 2006
  • Kurz vor dem Abbruch wurde die Gepäckhalle des ehemaligen Bahnhofes von Hage im Jahr 2006 Opfer einer Brandstiftung.
Bahnhof Hage 2006

2007

  • In der Nacht des 28.04.2007 verlor der alteingesessene Malereibetrieb Rademacher durch ein Großfeuer seine gesamte Filiale im Gewerbegebiet Hage. Beim Eintreffen der Feuerwehren ragten die Flammen lichterloh in den Nachthimmel.
Brand Rademacher 2007 Brand Rademacher 2007

2009

  • Einen ungünstigen Verlauf nahm ein Brandeinsatz im Februar 2009 am Hooge Trift in Berumbur. Die um ca. 3 Uhr ausrückende Ortsfeuerwehr Hage erhielt die Meldung „brennender Holzstapel auf der Terrasse“. Beim Eintreffen der Wehr hatten die Flammen bereits auf das Wohngebäude übergegriffen. Den nachalarmierten Ortsfeuerwehren und der Feuerwehr Hage blieb nur das Ablöschen des stark verwinkelten Gebäudes. Erschwerend wirkte sich die stromproduzierende Photovoltaikanlage auf dem Dach aus.
Gebäudebrand 2009
  • Aus nicht geklärten Umständen kam es im Juni 2009 zum ersten Verkehrsunfall auf der neuen Entlastungsstraße. Ein PKW-Fahrer aus Wiesbaden kam mit seinem Fahrzeug von der geraden Streckenführung und eine Straßenlaterne auf der Verkehrsinsel des Breiten Weges stoppte diese Irrfahrt.
  • Im August 2009 forderte die Leitstelle Aurich die Hager Bootsbesatzung an. Eine auf dem Kiessee treibende leblose Person wurde geborgen. An Land konnte der Rettungsdienst nur noch den Tod der Frau feststellen.

2010

  • Eine pechschwarze Rauchwolke zog am 3. Juni 2010 von Berumbur über den Fürstenwald nach Hage. Alle 4 Ortsfeuerwehren aus Hage, unterstützt von den Wehren aus Großheide und Norden bekämpften erfolgreich einen Großbrand 8an der Holzdorfer Straße. Die ehemalige Werkstatt neben der Postverteilungsstation und dem Jugendhaus war nach Schweißarbeiten in Brand geraten. Das Übergreifen des Feuers auf die Haupt- und Nachbargebäude konnte verhindert werden. Anmerkung: Ein junger Feuerwehrkamerad beteiligte sich an der Brandwache. Er ließ sich unabhängig von 2 Klassenkameraden in der Berufsschule entschuldigen. Der Klassenlehrer bewertete sein Nichterscheinen bei der anstehenden Klausur mit ungenügend. Der stellv. Gemeindebrandmeister sah darin eine grobe Verletzung des Brandschutzgesetzes und trug diese Angelegenheit dem Innenministerium vor. „Auf Anordnung der Schulaufsichtsbehörde wurde die Klassenarbeit erfolgreich nachgeschrieben.“
Brand Lagerhalle 2010 Brand Lagerhalle 2010 Brand Lagerhalle 2010
  • Einen Tag nach dem Großbrand wurde die Ortsfeuerwehr zum Löschen eines Garagenbrandes am Achterum in Berumbur alarmiert. Sorgen bereitete die unzureichende Wasserversorgung.
  • Im Juni 2010 zog ein Tornado eine Schneise der Verwüstung durch Hage. Bäume wurden abgeknickt bzw. entwurzelt, Dächer abgedeckt und Glasscheiben zersplitterten. Das Technische Hilfwerk und die Feuerwehren waren über Stunden im Einsatz.
  • Die Kreisbereitschaften des Landkreises Aurich wurden im August 2010 in den frühen Morgenstunden alarmiert und rücken 2 Stunden später nach Osnabrück zur Bekämpfung des Hochwassers aus. Dabei waren Einheiten aus Hage,Hagermarsch und Lütetsburg.
  • Am 29.August um ca. 18:00 Uhr wurden die Feuerwehren Hage und Hagermarsch alarmiert. Aufgrund eines Navigationsfehlers ist ein mit ca. 5000 Litern Getriebeöl für Windkraftanlagen beladenes Spezialfahrzeug auf dem Breiten Weg auf den Randstreifen geraten und dann in den Seitengraben gerutscht. Dadurch liefen mehrere Liter von dem Getriebeöl aus. Zur Unterstützung wurde der Rüstwagen und die Ölschadensgruppe von der Feuerwehr Norden und der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Sandhorst nachalarmiert. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte auch von einem hilfsbereiten Landwirt, der mit seinem Radlader Erdwälle in den Graben kippte um eine Ausbreitung des ausgelaufenen Öles zu verhindern. Auch stellte er seine Maschinenhalle zur Verfügung, damit sich die mehr als 50 Helfer vor immer wieder einsetzenden Regenschauern schützen konnten und mit dem vom DRK bereitgestelltem Kaffee und Snacks aufwärmen konnten. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte die Bergung des mit einer Hydraulikschlauchhaspel und einem Agregat beladenen Fahrzeuges. Ein Schwerlastkran und ein Raupenbagger waren nötig, um das ramponierte Fahrzeug wieder auf festem Boden zu stellen. Nach der Bergung konnte die Unfallstelle an die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich übergeben und der Einsatz beendet werden.
LKW Unfall 2010 LKW Unfall 2010 LKW Unfall 2010 LKW Unfall 2010
  • Auch der letzte Tag des Monates brachte noch einen Einsatz. Nachdem der Fahrer eines Schulbusses, in Halbemond an der Nadörster Straße, Rauchschwaden aus dem Motorenbereich bemerkte, brannte der Bus in kürzester Zeit komplett aus. Zuvor hatten Schüler diesen an der letzten Haltestelle verlassen. Den Feuerwehren aus Hage, Halbemond und Norden blieb nur das Ablöschen.
Busbrand 2010 Busbrand 2010 Busbrand 2010
  • Zu einem Küchenbrand am Kirschbaumweg im Ferienpark Ostfriesland wurden die 4 Ortsfeuerwehren aus Hage im September gerufen. Die starke Verqualmung ließ Schlimmeres vermuten. Nach kurzer Zeit konnten die Wehren den Einsatzort verlassen.
  • Ein schwerer Busunfall mit einer Schulklasse der KGS Hage erschütterte Mitte November alle Hager Einwohner. Der Bus war auf der Autobahn A 28 bei Uplengen auf einen stehenden LKW des Straßendienstes aufgefahren. Eine Mutter als Begleitperson und eine Junglehrerin verloren bei diesem Zusammenstoß ihr Leben. Viele traumatisierte Kinder mußten psychologisch betreut werden. Am 06.11.2010 folgten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Remels / Uplengen , die örtlichen Feuerwehren, das DRK und der Rettungsdienst, sowie Abordnungen der Polizei einer Einladung der ev. luth. Kirchengemeinde Hage zum Gedenken an das Busunglück.
  • In Höhe des Schulweges in Lütetsburg auf der neuen Entlastungsstraße kollidierten am 20.11.2010 zwei Pkw. Die schwer verletzten Fahrer wurden von den Feuerwehren Norden und Hage aus ihren demolierten Fahrzeugen befreit. Der Rettungsdienst übernahm den Abtransport in das nahegelegene  Norder Krankenhaus.

2011

  • Der Tag war gerade 3 Minuten alt, als die Feuerwehren Hage und Lütetsburg am 06.01.11 zu einem Restmüllcontainerbrand in das Gewerbegebiet Negen Dimt gerufen wurden. Der Container stand in einer Lagerhalle eines Multibetriebes. Durch den Einsatz von Schwerschaum wurden die Flammen schnell erstickt, die verqualmte Halle wurde mit einem eingesetzten Hochdrucklüfter vom Rauch befreit. Geringer Sachschaden dank der Aufmerksamkeit eines Passanten.
  • Zwei Einsätze im März 2011: Die Suche nach einem suizidgefährdeten Mann nahm ein tragisches Ende. In Höhe des Marienhofweges wurde eine leblose, im Hager Tief treibende Person gesichtet. Die Ortsfeuerwehr Hage barg den Vermissten, der Notarzt stellte den Tod fest.
  • In den frühen Morgenstunden entdeckte ein Zeitungszusteller am 19.03.2011 den Vollbrand eines Wohnhauses an der Fehnstraße in Halbemond. Den 4 alarmierten Ortsfeuerwehren aus der Samtgemeinde Hage blieb nur das Ablöschen der Ruine. Personen kamen nicht zu Schaden.
Gebäudebrand 2011
  • Nachbarschaftliche Löschhilfe leisteten die Ortsfeuerwehren Hage und Lütetsburg am 23.12. für die Feuerwehr Norden. Am Flökershauser Weg in Norden brannte der komplette Dachstuhl des Obdachlosenwohnheimes. Alarmzeit 5:30 Uhr . Die Einwohner wurden evakuiert.

2012

  • 20 Minuten war das neue Jahr 2012 alt und die 4 Ortsfeuerwehren unserer Samtgemeinde rückten zu einem Großbrand an die Hauptstraße in Berumbur aus – gegenüber vom Raiffeisenlandhandel. Unterstützt wurden sie von der Norder Wehr mit der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen. Obwohl das Feuer schnell abgelöscht wurde, war die Wohnung total verrußt.
  • Am gleichen Tag, in den frühen Nachmittagstunden, leistete die Ortsfeuerwehr Hage eine Technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall auf der Entlastungsstraße „ Küstenbahnstraße“. Zwei Fahrzeuge waren kollidiert, die Fahrerin eines dieser demolierten Fahrzeuge verstarb noch an der Unfallstelle. Weiträumig wurde die Einsatzstelle für fast 2 Stunden abgesichert.
  • Ein nicht alltäglicher Einsatz. Von 16:00 Uhr am 27.04.2012 bis zum nächsten Tag um 20:30 Uhr füllte die Ortsfeuerwehr Hage einen Hochbehälter der Biogasanlage an der Hagermarscher Straße. Durch vier B-Druckleitungen floss das Wasser aus einem Seitengraben des Hager Tiefes. Die Kameraden wechselten sich im Schichtdienst ab. Der Füllzustand wurde durch den Einsatz einer Wärmebildkamera sichtbar. Füllleistung 4,5 Mio. Liter Wasser. Die Druckprüfung verlief erfolgreich.
Einsatz BGA Hage 2012
  • Alle 4 Ortsfeuerwehren aus Hage bekämpften  in den Abendstunden am 20.06.2012 einen Küchenbrand an der Lindenstrasse in Hage / Blandorf-Wichte (im Ferienpark). Beim Eintreffen der sehr zügig anrückenden Wehren  stand schon eine hohe Rauchsäule über dem Doppelhaus. Die Einwohnerin kam mit leichter Rauchverletzung in das Krankenhaus Norden. Ihre Ferienwohnung wurde durch den Brand und eingesetztes Löschwasser erheblich beschädigt. Ein Übergreifen des Feuers auf die andere Wohnhälfte wurde verhindert. Die zusätzlich angeforderte Drehleiter aus Norden kam nicht mehr zum Einsatz. Die Ursache war ein Elektroschaden an einem Küchengerät.
Küchenbrand 2012
  • Einen Küchenbrand am Weidenweg in Hage bekamen die Feuerwehrmänner aus Hage am 24. Juni schnell unter Kontrolle. Ursache war ein Serviertablett wurde auf einem nicht abgeschalteten Gasherd wurde zur Nahrung der Flammen.
  • Zwei Brandeinsätze beschäftigten Freiwilligen Feuerwehren im Oktober. Am 18.10.2012 brannte ein Holzstapel direkt hinter einer Garage am Barkelweg in Hage. Das Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude wurde verhindert.
  • Der Orkan „Christian“ hatte am 28.10.2012 eine Spur der Verwüstung hinterlassen. 48 mal mussten die Hager Feuerwehrkräfte hilfreich eingreifen.
  • Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte am 29.10.2012 um 8:30 Uhr austretenden Rauch aus der unbewohnten Ferienwohnung im Obergeschoß des Nachbarhauses an der Birkenstraße in Hage. Die von ihm unverzüglich alarmierte Ortsfeuerwehr Hage drang über den Balkon in die Wohnung vor und löschte mit sehr geringem Wasserschaden den Küchenbrand. Die nachalarmierte Ortsfeuerwehr Lütetsburg suchte mit der Wärmebildkamera nach eventuellen Glutnestern. Nachdem durch die Wärmebildkamera keine Glutnester mehr festgestellt wurden, konnte der Einsatz beendet werden.
  • In der Zeit von Anfang November bis kurz vor Weihnachten wurde die Wehr 4mal wegen dem Auslösen von Brandmeldeanlagen (KGS und Helenenstift) alarmiert, ein brennender mit Papier gefüllter Einkaufswagen (Brandstiftung) und ein brennendes Fahrzeug am Alten Postweg in Hagermarsch wurden gelöscht und eine Türöffnung An der Fnuggenburg in Hage getätigt. Die ältere Einwohnerin wurde tot aufgefunden. Unklarer Feuerschein im Bereich der Mülldeponie in Hage beunruhigte einen Einwohner. Auf dem Gelände der neuen Biogasanlage wurde ein Probelauf gestartet und eine Gassäule abgefackelt.
  • Zu einem Albtraum entwickelte sich ein Zimmerbrand am 23.12.2012 in einem Doppelhaus an der Hinteren Reihe in Hage. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges hatten die Flammen bereits das Dachgeschoß erreicht. Rasend breitete sich das Feuer auf die gesamte obere Etage aus, die Druckventile von zwei abgestellten Propangasflaschen öffneten sich und ausströmendes Gas beschleunigte den Vorgang. Alle vier Ortsfeuerwehren bekämpften mit der Unterstützung der Norder Feuerwehr das Flammenmeer. Die rechte Wohnung brannte komplett aus, die linke Wohnung wurde durch eindringendes Löschwasser unbewohnbar.
Dachstuhlbrand 2012 Dachstuhlbrand 2012
  • Am 27.12.2012 wurde die Feuerwehr an den Friedewarf in Hage gerufen, dort brannte in einem Neubau eine Gasflasche. Die Putzkolonne hatte einen Wärmestrahler zum Trocknen der Räume aufgestellt. Der Verbindungsschlauch rutschte vom Wärmestrahler ab und die Flamme entzündete das ausströmende Gas. Die Feuerwehr verschaffte sich einen Zugang zum Wohnhaus und sperrte die Gaszufuhr ab.

2013

  • Ahnungslos saß eine ältere Einwohnerin am Ostersonntag, den 31.03.2013 in ihrer Wohnstube, als sie von ihren Nachbarn aus dem Wohnhaus in Halbemond an der Nadörster Straße 15 geholt wurde. Das Hinterhaus hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache entzündet und die Flammen griffen auf das Dachgeschoß des Haupthauses über. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hage stand bereits eine hohe Rauchsäule über dem Wohnhaus. Die Einsatzkräfte konnten nur noch unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vordringen und das Feuer löschen. Gegen 18 Uhr war der Löscheinsatz unter Leitung des Ortsbrandmeisters Herbert Hinrichs aus Halbemond beendet. Die vor Ort geäußerte und in der Ostfriesenzeitung publizierte Kritik an der Einsatzzeit konnte durch das Protokoll der Einsatzleitstelle Aurich widerlegt werden.
Dachstuhlbrand 2013
  • Zu einem Dachstuhlbrand am 19.04.2013 wurden die Feuerwehren aus Hagermarsch und Hage nach Hilgenriedersiel beordert. Die Feuerwehren aus Lütetsburg und Halbemond wurden beim Eintreffen der Wehren sofort nachalarmiert. Zusätzlich forderte die Einsatzleitung die Drehleiter und das Einsatzleitfahrzeug aus Norden an. Zwei Jugendliche aus dem Wohnheim des Landkreises wurden zur Beobachtung in das Krankenhaus Norden transportiert. An dem Wohnhaus entstand durch Brandstiftung erheblicher Sachschaden.
Dachstuhlbrand 2013
  • Am 21.04.2013 wurde die Ortsfeuerwehr Hage zur Personenrettung an den Heideweg in Berumbur gerufen. Ein Einwohner hatte bei Reparaturarbeiten sein Fahrzeug nicht ausreichend abgesichert und war unter das Fahrzeug geraten. Die Feuerwehr rettete ihn aus seiner misslichen Lage und signalisierte für den nahenden Rettungshubschrauber die Landestelle. Der Schwerverletzte wurde in eine Spezialklinik geflogen.
Personenrettung 2013 Personenrettung 2013
  • Ein ungewöhnlicher Einsatz forderte die Einsatzkräfte der Hager Wehr  am 10.05.2013. Ein mit Schrott beladener Pkw-Anhänger brannte auf der Zufahrtsstraße zur Mülldeponie. Das Zugfahrzeug wurde vom Fahrer abgekoppelt. Den Einsatzkräften blieb nur das Ablöschen der Beladung. Die Brandursache wurde noch nicht ermittelt.
Anhängerbrand 2013
  • Tierrettung am Vormittag des 12.05.2013 in Berumbur am Heideweg. Ein Pferd war von einem Holzsteg in einen Seitengraben gestürzt und konnte diesen selbstständig nicht mehr verlassen. Nachdem ein Tierarzt aus Esens das Pferd medizinisch versorgt hatte, zog man das Tier, mit einer Schlaufe bestehend aus einem B-Schlauch, welche um den Hals gelegt wurde, aus dem Graben. Als Zugfahrzeug diente ein Trecker mit Frontlader. Das Pferd überstand die Prozedur ohne Blessuren. Anmerkung: Der Verunfallte vom Einsatz am 21.04.13 war gesundheitlich wieder hergestellt und konnte bei diesem Einsatz hilfreich mitwirken.
Tierrettung 2013 Tierrettung 2013
  • Wegen der weiten Anfahrt blieb den anrückenden Feuerwehren aus Hage (TLF) und Lütetsburg (LF 10/6) am 10.06.2013 nur das Ablöschen eines in Brand geratenen Motorrollers an der Moorriege in Lütetsburg. Tragehilfe für den Rettungsdienst am Hoogetrift in Berumbur. Eine hilflose, stark übergewichtige Person musste am 8. August in das Krankenhaus  Norden verlegt werden.
  • Am 15. August wurde für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Hage Großalarm ausgelöst. Grund der Alarmierung war ein Schwelbrand in einer Schweinemastanlage am Sophienhof in Hagermarsch/Junkersrott. Der Schwelbrand konnte schnell geortet und abgelöscht werden.
Schwelbrand 2013
  • Zu einer Unklaren Rauchentwicklung am Teichweg in Berumbur wurde die Feuerwehr am 26.09.2013 gerufen. Der vermutete Dachstuhlbrand eines Reetdachhauses stellte sich als Fehlalarm heraus. Jugendliche hatten  Feuerwerkskörper entzündet und die Rauchschwaden zogen über das Haus.
  • Um Unterstützung durch unsere Atemschutzträger bat die Feuerwehr Norden. Die Flammen eines Carportbrandes  In Süderneuland drohten am 5. Oktober aufgrund eines Carportbrandes die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen.
Carportbrand Norden 2013
  • Verkehrsunfall am 12. Oktober in den frühen Morgenstunden in Lütetsburg am Verkehrskreisel. Der verunfallte Fahrer konnte sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Die alarmierten Feuerwehren aus Hage, Lütetsburg und der Rüstwagen konnten wieder abrücken.
  • Erfolgreich bekämpften die Feuerwehren aus der SG Hage, Großheide und Norden am 31.10.2013 einen Carportbrand in Berumbur, Wiechers Land und verhinderten das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus. Das Carport und ein darunter abgestellter PKW wurden ein Raub der Flammen.
Carportbrand 2013
  • Die Meldung am 12.November 2013 um 14:18 Uhr „Unklare Rauchentwicklung in Hagerwilde“ entpuppte sich vor Ort als Zimmerbrand der sich  rasend schnell auf das Dachgeschoß ausbreitete. Die junge Familie konnte sich vor dem Feuer retten. Die gesamte Gemeindefeuerwehr Hage mit Unterstützung der Drehleiter und des Atemschutzgerätewagens aus Norden brachten das Feuer unter Kontrolle. Die starke Rauchentwicklung behinderte den Verkehr auf der Halbemonder Straße, so dass diese zur Absicherung der Feuerwehrkräfte im Einsatzbereich gesperrt wurde.
Dachstuhlbrand 2013 Dachstuhlbrand 2013
  • Umsichtig handelte unser Feuerwehrkamerad Frank Ulferts, er ist Altenpfleger im Helenenstift, als er am 15.11.2013 einen kleinen brennenden Müllcontainer durch den Einsatz eines Feuerlöschers ablöschte. Zum Eigenschutz verwendete er eine Rauchmaske. Die alarmierte Feuerwehr setzte einen Drucklüfter ein, um die verqualmte Etage vom Rauch zu befreien. Die zum großen Teil bettlägerigen Patienten wurden in ein anderes Pflegeheim verlegt. Als Brandursache konnte schnell eine Zigarettenkippe ausgemacht werden.
Helenenstift 2013
  • Nach Auslösung der Brandmeldeanlage am 15.12.2013 im E-Center (SEBI) wurde Vollalarm ausgelöst. Es brannte eine Papierpresse bei der Anlieferungsrampe. Die verqualmten Lagerräume wurden nach den Löscharbeiten belüftet. Vor Ort waren die 4 Ortsfeuerwehren, der Rüstwagen und das Logistikfahrzeug aus Norden.
Containerbrand 2013 Containerbrand 2013
  • Der letzte Einsatz im Jahr 2013 wurde durch einen Brandmelder im E-Center, vermutlich durch aufgewirbelten Staub, ausgelöst.

2014

  • In den frühen Morgenstunden des 22.01.2014  wurden die Feuerwehrkräfte zum zweiten Containerbrand beim  E-Center in Hage gerufen. Am Dienstabend  zuvor waren die Hager  Einsatzkräfte mit neuen digitalen Funkalarmempfängern ausgerüstet worden.
  • Zum dritten Mal wurden die 4 Ortsfeuerwehren am 05.02.2014 wegen eines Containerbrandes kurz nach Mitternacht zum E-Center in Hage gerufen. Der Geschäftsinhaber hatte eine Überwachungskamera installiert und die Polizei konnte kurz darauf einen 20jährigen Brandstifter der Tat überführen.
Containerbrand 2014
  • Schornsteinbrände am 26.01. in Halbemond, Nadörster Straße und am 08.02.2014 in Hage/Berum, Am Wittelkamp bekam die Feuerwehr Hage schnell unter Kontrolle.
  • In der folgenden 1. Jahreshälfte 2014 rückte die Hager Ortsfeuerwehr nach 5 Alarmierungen der Brandmeldeanlagen (3xHelenenstift, 2x Rathaus), zu 2 Kleinbränden, 1Schornsteinbrand an der Holzdorfer Straße in Berumbur und 1Amtshilfe für den Rettungsdienst (Türöffnung wegen Suizidverdacht-unbegründet) aus. Am 25.05.14 löschte die Wehr im I. Obergeschoß eines Wohnblocks einen brennenden Elektroherd. Unter schwerem Atemschutz drang der Angriffstrupp in die verqualmte Wohnung vor. Diese wurde nach dem Ablöschen des Feuers belüftet. Die vorsorglich ausquartierten Einwohner der Nachbarwohnungen konnten zurück in ihre Wohnungen.
  • In den späten Abendstunden des 05.07.2014 wurde die Feuerwehr Hage zu einem brennenden PKW nach einem Verkehrsunfall in Berum gerufen. Auf der Berumer Allee geriet der PKW frontal vor einem Baum auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Leider kam für den PKW Fahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
  • Ein Heckenbrand „An der Schanze“ in Hage am 11.07.2014 wurde schnell gelöscht. An der Lottjeshausener Straße in Hage, Ortsteil Blandorf, wurde ein Schwelbrand an einer mit Eisenbahnschwellen bestückten Holzbrücke am 13.07.2014 gelöscht. Diese Schwellen glimmten bereits über einen längeren Zeitraum. Die Brücke wurde gesperrt.
  • Nach einem Stromausfall am 29.07.2014 in weiten Teilen des Landkreises Aurich fielen die Pumpen des Hallenbades in Berumbur aus. Überlaufende Wassermassen aus dem Rücklaufbecken fluteten Teile des Technikraumes. Die Feuerwehr unterstützte das Personal des Bades durch den Einsatz ihrer Chiemseepumpe.
  • Zu einem unkontrollierten Gasaustritt kam es am 21.08.2014 nach dem Anschalten einer Heizungsanlage „Am Fürstenwald“ in Hage. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Hage unterbrach die Gaszufuhr und belüftete die Räumlichkeiten. Ein Heizungstechniker übernahm die Wartung.
  • Am 03.09.2014 forderte die Polizei Norden die Feuerwehr Hage zur Amtshilfe an. Die Leiche eines seit dem Frühjahr vermissten Heimbewohners des Helenenstiftes wurde stark skelettiert in einem Graben an einem Gehölz des „Breiten Weges“ gefunden. Die Feuerwehr barg den Leichnam  und transportierte diesen in einem Zinksarg bis zur befahrbaren Straße. Zur Nachbesprechung, dieses nicht alltäglichen Einsatzes, mit den Einsatzkräften wurde der Notfallseelsorger hinzugezogen.
  • In den Monaten Juli bis September 2014 wurde die Ortsfeuerwehr Hage 5 mal durch ausgelöste Brandmeldeanlagen der KGS Hage und des Helenenstiftes alarmiert. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedes Mal schnell heraus, das es sich um Fehlalarme handelte.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Dezember 2016 um 17:25 Uhr  

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