Unsere Geschichte

Sicherheit für Hage seit 1898

 

Bis  zum Jahr 1898 wurde im Flecken Hage der Brandschutz ausschließlich  durch eine Pflichtfeuerwehr sichergestellt. Pflichtfeuerwehren waren  Bürgerwehren ohnebesondere  Ausbildung. Da sich herausstellte, dass die Pflichtfeuerwehr nicht  immer die Sicherheit gewähleisten konnte, fanden sich 1898 unter dem  Vorsitz des Kaufmannes Hermann Bourbeck einige Hager Bürger zusammen, um  eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Nachdem die ausgearbeiteten  Statuten die Zustimmung des Gemeinderates erlangten, fand am 24.04.1898  im Ackermannschen Lokal die Gründungsversammlung des Vereines statt. Zum  1. Hauptmann wählten die 76 Mitglieder mehrheitlich den Kaufmann Hermann Bourbeck. Weitere Einteilungen bildeten sich aus dem stellv. Hauptmann, dem  Schriftführer und Kassierer, dem 1. bzw. 2. Spritzenmeister, der  Steigerabteilung nebst Führer und der Spritzenabteilung nebst Führer. Neben dem Vorstand wurde ein Ehrengericht eingesetzt.

Als  Einsatzbekleidung trug die Feuerwehr eine tannengrüne, kittelartige  Jacke mit einem gewebten Leibriemen, versehen mit einem  Messingverschluss. Als Kopfbedeckung diente ein Lederhelm mit  Messingbesatz und Seitenrosetten. Der Helm des Hauptmannes war mit einer  Spitze verziert und wurde von einem, mit Messingplättchen besetzten,  Kinnriemen gehalten. Im Jahr 1901 wurde die Freiwillige Feuerwehr mit  den vorgeschriebenen Rang- bzw. Funktionsabzeichen ausgestattet.


Bei  der Generalversammlung am 23.02.1902 übernahm Weert Odinga das Amt des  Hauptmannes, zum Vertreter wählte die Versammlung H.H. Poppinga. Es  wurde die Reglung von Strafgeldern beschlossen. Im Jahr 1904 hatte der  Verein 32 Mitglieder.


Im  Jahr 1907 stellte Hauptmann Odinga bei der Generalversammlung sein Amt  aus persönlichen Gründen zur Verfügung und trat aus der Wehr aus. In der  Tagesordnung wurde außerdem ein Antrag auf Auflösung des  Feuerwehrvereines gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch mit 18 zu 6  Stimmen abgelehnt. Zum neuen Hauptmann wurde Dr. Janshen gewählt. Da Dr.  Janshen die Wahl nicht annahm, wählten die Mitglieder den Gastwirt S.  Martini. Dieser erhielt vom Landrat jedoch nicht die notwendige  Bestätigung. Daraufhin übernahm der Amtsvorgänger von Hauptmann Odinga,  Hermann Bourbeck, die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Hage. Hauptmann  H.H. Poppinga erhielt das Vertrauen seiner Kameraden für die Position  des stellv. Hauptmann.


Am  13.10.1908 wählte die Versammlung Claas Fähnders zum 3. Hauptmann der  Freiwilligen Feuerwehr Hage, zum Stellvertreter den Kaufmann F. Janhsen.


Im  gleichen Jahr trat die Freiwillige Feuerwehr Hage dem  Unterfeuerwehrverband Ostfriesland und Harlingerland bei und wurde  Mitglied in der Feuerwehr– Verbands– Sterbekasse. Der Hauptverband war  die Provinz Hannover. Dieser Verband regelte die gleichlaufende  Ausbildung, gleiche Uniformen, die Höhe der Sterbekassengelder und  gemeinsame Übungen sowie das Verhalten im Umgang mit der Elektrizität.  Der Unterfeuerwehrverband führte Hornsignale mit verschiedenen  Tonintervallen ein (Sammeln zur Übung oder zum Feueralarm, zum Angriff,  Wasser marsch, Wasser halt und Übung bzw. Feuer vorbei). 


Im Jahr 1909 wurden in der Gemeinde Hage 3 Feuermeldestellen eingerichtet.


Familie Bourbeck vor ihrem Geschäftshaus (gegenüber der heutigen Sparkasse)

1911 Fam. Bourbeck

Nach  einer Anfrage der Freiwilligen Feuerwehr an das königliche Landratsamt  wegen Übernahme der Pflichtfeuerwehr wurde im Jahr 1911 die Genehmigung  erteilt. Die Freiwilligen übernahmen das gesamte Löschwesen und alle  Löschgeräte. Zusätzlich verstärkte sich die Wehr mit einer eigenen  Sanitätskolonne.


Nachbarschaftliche  Empfindlichkeiten spiegeln sich im folgen Satz wieder: Eine Teilnahme  am Fest der Freiwilligen Feuerwehr Lütetsburg fand wegen dem  Nichterscheinen der Lütetsburger am Hager Fest 1912 keine Zustimmung.


Zum  Jahresbeginn des Jahres 1913 wurden der Sattler Gerken und der Kaufmann  Menssen in die Wehr aufgenommen. Traditionell fanden die Versammlungen  der Feuerwehr in der Gaststätte statt. Da mehrere Schankwirte der  Feuerwehr angehörten, wechselte das Vereinslokal in Absprache mit den  Wirten.


Der  erste Weltkrieg (1914 – 1918) nahm Einfluss in der Hager Wehr.  Ersatzmannschaften für die zum Kriegsdienst einberufenen Feuerwehrmänner  wurden benannt. Für die Ausrüstung einer Jugendfeuerwehr beantragte der  Leiter Faber eine Beihilfe aus der Fleckenkasse (Gemeindekasse)  – 20  Reichsmark wurden bewilligt.


Nach  dem I. Weltkrieg im Jahr 1919 erhielt die Feuerwehr für entstehende  Ausstattungskosten eine jährliche Zuwendung aus der Fleckenkasse von 50  bis 60 Mark. Für 180 Mark jährlich beauftragte die Verwaltung den  Sattlermeister Everwien mit der Reinigung der Spritzen und dem Trocknen  der Schläuche.


1921  stellt die Feuerwehr Hage den Antrag an den Flecken Hage, die auf dem  Gelände der Gasanstalt (später Konservenfabrik Sabath) stehende  Feuerspritze von dem Landesfinanzamt Bremen zu erwerben. Die Gasanstalt  versorgte in den Jahren zuvor den Zeppelinflugplatz nördlich von Hage  mit Treibgase.


Feuerwehrumzug 1930 Einmündung Fnuggenburg

Feuerwehrumzug 1930

Der technische Fortschritt erhielt Einzug bei den Feuerwehren, im Jahr 1927 beantragte die Wehr die Anschaffung einer Motorspritze. 1930 wurde vom Flecken Hage eine Kommission gewählt, um die fernere Wartung und Pflege der Spritze zu vergeben.


Im Jahr 1934 verstarb Reichspräsident Generalfeldmarschall von Hindenburg, sein  Nachfolger wurde Adolf Hitler. Führungskräfte der Feuerwehren ernannte  man zu Hilfspolizisten. Den Feuerwehrmännern wurde die Mitgliedschaft in  der SS und SA per Erlass untersagt. Bereits eingetretene  Feuerwehrmänner mussten ihre Mitgliedschaft aufgeben und den Dienst in  der Wehr aufnehmen. Der Grund: Reihenweise meldeten sich Feuerwehrleute bei der SA und waren  anschließend nur noch bedingt bereit, aus Gründen angeblicher  Überlastung  ihre Pflicht in der Feuerwehr zu erfüllen. 

Nachstehender Spottvers verdeutlicht die Haltung und Motivation vieler frischgebackener SA Leute:


„Wir sind des Führers braunes  Heer, wir gehen nicht zur Feuerwehr,
denn exerzieren mit Spritz` und Schlauch,
das kann zur Not der dickste Spießer auch.
Nein, nein, Du irrst, o Feuerwehr,
bei Dir bleibt nun kein Kämpfer mehr.
Wir bleiben treu dem braunen Heer und treten aus, aus eurer Feuerwehr.“


In  diesem Jahr trat die Feuerwehr Hage dem neuen Kreisfeuerwehrverband bei  und wurde dort vom Hauptmann Stoll vertreten. Die Sterbekasse der  Ostfriesischen Kreisfeuerwehrverbände erhielt ihren Sitz in Emden. Der  Flecken Hage gewährte der Feuerwehr Hage eine jährliche Vergütung von  350 Reichsmark Höhere Aufwendungen bedurften der Genehmigung des  Fleckenausschusses.


Unter  dem Vorsitz vom Hauptbrandmeister Bogena und seinem Vertreter  Oberbrandmeister Hinrich Meinen (Kaufmann) aus Hage gründete sich 1935 der Feuerlöschverband  Hage – Lütetsburg. Zu diesem Verband gehörten  die Halblöschzüge Hage und Lütetsburg, sowie die Stoßtrupps Hagermarsch,  Berumbur, Großheide, Halbemond und Berumerfehn.


Gemeindebrandmeister Menssen

Gem.Brandmeister Menssen

1936  wurde Kaufmann Johann Menssen Gemeindebrandmeister in dem Flecken Hage  und übernahm die Funktion des Stellvertreters im Feuerlöschverband.


Die Vorkriegsjahre setzen die ersten Vorzeichen. Durch eine Anordnung der Polizei im Jahr 1937 wurden den Feuerwehren Sammlungen für das Winterhilfswerk auferlegt.  Die Feuerwehrfahrzeuge erhielten eine dunkelgrüne Lackierung  (Feuerlöschpolizei). Die Hilfspolizei (Feuerwehr) überwachte die  Luftschutzverdunkelungsübungen. Feuerwehrmitgliedern wurde nun die  Aufnahme in die Partei der NSDAP ermöglicht.


Mit  neuen Motorkraftspritzen verstärkten sich die Feuerwehren Hage und  Lütetsburg. Für das Schloss Lütetsburg und die Burg Berum arbeitete man  Brandbekämpfungspläne aus.


opel blitz 1939

opel blitz 1939

Im  Feuerlöschverband Hage – Lütetsburg wurde Otto Elend Berichterstatter  (Protokollführer und Kassenwart). Die Anschaffung des ersten Löschfahrzeuges der Feuerwehr Hage, ein Opel-Blitz, war in dieser Zeit ein erfreuliches Ereignis.


Auf Anordnung des Reichministers des Inneren lösten sich 1940 die Feuerwehrvereine auf und die Feuerschutzpolizei (heute Berufsfeuerwehr) und die Freiwilligen  Feuerwehren werden als Hilfspolizei geführt. Die Politik bestimmte den  Feuerwehrführer, was heute auch noch der Fall ist. Die gesamte Feuerwehr  des Feuerlöschverbandes trat zur Vereidigung in Berum an.


Auch  die Rassegesetze nahmen Einfluss auf das Geschehen in den Feuerwehren.  Nichtariern war die Mitgliedschaft in den Feuerwehren untersagt.  Feuerwehrfahrzeuge waren auf Verordnung mit Wehrmachtstarnlicht  auszurüsten. Durch den Heeresdienst kam es zu ersten Engpässen beim  Personalbestand.


Im Jahr 1941 konnte die Feuerwehr Hage ihr neues Feuerwehrhaus beim Hotel „Weißes  Haus“, die heutige Sparkasse, einweihen. In dieser Zeit trugen die  Wehrmän

Feuerwehrhaus 1941

Feuerwehrhaus 1941

ner  eine hochgeschlossene blaue Uniform mit Lederkoppel und ein blaues  Schiffchen als Kopfbedeckung. Im Brand- bzw. Einsatzfall schütze ein  schwarzer Stahlhelm die Köpfe. Der Löschverband Hage- Lütetsburg  unterhielt eine Lösch- und Alarmbereitschaft für die Stadt Emden. Wegen  Feindflug fuhren die Löschfahrzeuge in einem Abstand von 200 Metern zum  Einsatzort. Laut Verordnung war der Feuerwehrdienst nun Kriegsdienst, die Ausbildung wurde entsprechend erweitert.


1942 bildete sich der Feuerwehrunterkreis Hage – Lütetsburg – Arle. Ihm  gehörten die Feuerwehren Hage, Lütetsburg, Berumbur, Großheide,  Berumerfehn, Halbemond, Hagermarsch, Arle und Westerende an. Die Leitung  wurde dem Oberzugführer Bogena (Unterkreisbrandmeister) aus Lütetsburg  übertragen. Seine Nachfolge trat später Otto Elend aus Hage an.


Feuerwehrfrauen 1944

Feuerwehrfrauen 1944

Per Erlass wurde 1943 der Dienst von Frauen in der Feuerwehr angeordnet. In diese Zeit fiel  auch die Anschaffung des zweiten Löschfahrzeuges auf einem  Mercedesfahrgestell.   Mercedes-Benz LF8 1943

Mercedes-Benz LF8 1943

Der  Krieg nahm immer stärker Einfluss auf das Geschehen in Hage, über 200  Bomben wurden im März über den Westteil von Hage abgeworfen, die 10  Häuser trafen, davon gerieten 8 Häuser in Brand. Im Juni überflogen  mehrere Bomberverbände der USA von Wilhelmshaven kommend den hiesigen  Bereich, konnten aber abgedrängt werden. Ein zweiter Verband warf seine  verheerende Last über Lütetsburg ab. Circa 160 Bombenabwürfe zerstörten  eine ganze Reihe an Häusern, das Dirkensche Platzgebäude geriet in  Brand. 


Schon 1944 hatte die Frauenfeuerwehr in Hage eine Stärke von 30 Personen. Auch sie  unterstanden der Gerichtsbarkeit der SS und der Polizei. Das Wort  „Katastrophe“ wurde wegen der negativen Auslegung bei Einsätzen durch  „Soforthilfe“ ersetzt. Mit Grünzeug und Reisig getarnte Einsatzfahrzeugen fuhren wegen der häufigen Fliegerangriffe zu den Einsätzen. In den Jahren 1939 bis 1945 war die Hager etwa 380 mal in Alarmbereitschaft.


Nach der Kapitulation Deutschlandsunterstanden  die freiwilligen Feuerwehren nicht mehr der Polizei, sie wurden unter  Aufsicht der Militärregierung eine Einrichtung der Gemeinde. Neue  Dienstvorschriften regelten den Dienstbetrieb in den Feuerwehren. Im  neuen Land Hannover zierte nun das Hannoveraner Pferd die Dienstmützen.  Neue Dienstgradabzeichen gaben die Rangordnung in den Wehren vor. Die  Frauenfeuerwehren wurden aufgelöst. Leihweise überlies die Hager Wehr  ihr Löschfahrzeug Opel – Blitz der Freiw. Feuerwehr Heisfelde bei Leer.   Von den 25 eingetragenen Mitgliedern der Hager Feuerwehr waren nur noch  8 Mann einsatzbereit, verstärkt durch 10 Dienstverpflichtete. Mit  Erlaubnis der Militärregierung fanden die Luftschutzsirenen bei der  Alarmierung der Feuerwehren Verwendung.


Schon im Jahr 1946 waren spürbare Erleichterungen bemerkbar. Sondererlaubnisse für  Einsatzfahrten am Wochenende wurden erteilt. Die erste Übung nach dem  Krieg fand bei der Bauleitung an der Bahnhofstraße (jetzt Grundschule)  statt.


Im November 1946 bildete sich aus den Ländern Braunschweig, Freistaat Oldenburg, Schaumburg – Lippe und Hannover das Bundesland Niedersachsen.


Aus Anlass des Kreisfeuerwehrtages 1950 in Hage hatten die Hager Feuerwehrmänner ihre alte Handdruckspritze  restauriert. In historischen Uniformen nahmen die „Oldies“ mit der  Spritze an einer Übung bei der Bauleitung teil. Mit einem Werbemarsch  durch den Ort präsentierten die Feuerwehren ihre Einsatzbereitschaft.

Kreisfeuerwehrtag Hage 1950 Kreisfeuerwehrtag Hage 1950 Kreisfeuerwehrtag Hage 1950 Kreisfeuerwehrtag Hage 1950   

Wirtschaftliche Gründe der Gemeinden fordern im Jahr 1953 die Auflösung des Feuerlöschverbandes, die Feuerwehren waren dagegen. Im gleichen Jahr trat die Feuerwehr Lütetsburg aus. 1954  wurde die Auflösung des Verbandes gegen die Stimmen der Feuerwehren  Halbemond und Berumerfehn beschlossen. Nachdem der Brandschutz in den  Gemeinden sichergestellt war, erteilte der Landrat die Genehmigung zur Auflösung des Feuerlöschverbandes.


Borgward TLF8 1959

Borgward TLF8 1959

Das nach dem Krieg an die Gemeinde Heisfelde ausgeliehene Hager Löschfahrzeug „Opel Blitz“ wurde 1959 für 1.250 DM an die Gemeinde Jübberde (Ldkrs. Leer) verkauft. Ein  neues Tanklöschfahrzeug der Marke „Borgward“ löste in Hage dieses  Fahrzeug ab. Das Tanklöschfahrzeug mit der Besatzung wurde in die  Kreisfeuerwehrbereitschaft aufgenommen.


Nach  24 jähriger Amtszeit legte der über 70 jährige Gemeindebrandmeister  Johann Menssen sein Amt nieder. Ab 1960 übernahm der  Schornsteinfegermeister Walter Wolf als sein Nachfolger die Führung der Feuerwehr Hage.


Borgward LF8 und TLF 8 1961

Borgward LF8 und TLF 8 1961

Im Februar 1961 verstärkte sich die Freiw. Feuerwehr Hage mit einem neuen  Löschgruppenfahrzeug der Marke „Borgward“. Die ersten Atemschutzgeräte  (Fabrikat „Matter“) schützen die Gesundheit der Einsatzkräfte.


Im folgenden Jahr wurden die Löschfahrzeuge der Feuerwehr Hage mit 4-Meter-Band Funkgeräten ausgestattet.


Im Jahr 1967 verstarb der ehemalige Gemeindebrandmeister J.H. Menssen.


Einweihung des neuen Feuerwehrhauses 1969

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses 1969

1969 konnte die Freiwillige Feuerwehr Hage an der Fritz – Lottmann – Straße  ihr neues Feuerwehrhaus  übernehmen. Die Baukosten beliefen sich  seinerzeit auf 130.000 DM. In Eigenleistung war von den Feuerwehrmännern  das Baugrundstück gerodet und hergerichtet worden. Viel  Überzeugungsarbeit musste geleistet werden, um den Gemeinderat davon zu  überzeugen, dass nicht nur ein eingeschossiger Zweckbau, sondern ein  Feuerwehrhaus mit einem Mannschaftraum und einer Einliegerwohnung im  Obergeschoß notwendig war.


Nysa MTF 1976

Nysa MTF 1976

1973 stockten die Feuerwehren Hage und Lütetsburg ihren Fahrzeugbestand mit  einem Mannschaftsfahrzeug der Marke „Nysa“ aus Polen auf.


Im September desselben Jahres feierte die Feuerwehr Hage ihr 75 jähriges Bestehen. Die Feier  wurde  jedoch abrupt durch einen Brandeinsatz in Blandorf – Wichte  unterbrochen. Erst in den Morgenstunden kehrten die Männer zurück.


Zum ersten Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hage wählten die Brandmeister der Ortsfeuerwehren im Jahr 1974 Walter Wolf.  Dieser vertrat im folgenden Jahr die Hager Feuerwehren bei der  Trauerfeier in Celle zu Ehren der verunglückten Feuerwehrmänner bei der  Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide. Seit dieser  Brandkatastrophe waren die Löschfahrzeuge auf dem Fahrzeugdach mit ihren  Kennzeichen beschriftet, um im Notfall von Hubschrauberbesatzungen  gesichtet und angesprochen zu werden.


Mercedes-Benz TLF8 1979

Mercedes-Benz TLF8 1979

Für das 26 Jahre alte Hager Tanklöschfahrzeug der Marke „Borgward“ rückte 1975 ein TLF 8 der Marke "Mercedes" nach.


Kreisbrandmeister Walter Wolf 1961

Kreisbrandmeister Walter Wolf 1961

Im Jahr 1978 wurde Walter Wolf mit großer Stimmenmehrheit von den Führungskräften  der Feuerwehren aus dem Landkreis Aurich zum Kreisbrandmeister gewählt.  Das Amt des Orts- und Gemeindebrandmeisters in Hage übernahm der  Malermeister Helmut Völzke.


Die Schneekatastrophe in Norddeutschland zum Jahresende verlangte den Feuerwehrmännern alles ab. Bis zum 20. Februar des Jahres 1979 waren die Freiwilligen in Wechselschichten im Einsatz, um die  Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. In Hagermarsch und an der  Hagermarscher Straße (Höhe Mülldeponie) waren die Schneeverwehungen so  hoch, dass diese mit dem Bergepanzer (Leopard) der Bundeswehr beseitigt  werden mussten.


Ein  Löschgruppenfahrzeug der Marke „Mercedes“ ersetzte das abgängige LF 8   Marke „Borgward“. Das neue Fahrzeug war zusätzlich mit einem  Stromaggregat und einer Hydraulikpumpe mit Hilfeleistungssatz für  Verkehrsunfälle ausgestattet. Mit dem Dachscheinwerfer konnte die  Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.


Die  Samtgemeinde Hage stattete ihre  4 Ortsfeuerwehren mit der im Land  Niedersachsen eingeführten Einsatzbekleidung aus. Gelber  nachtleuchtender Schutzhelm, orange Einsatzjacke, schwarze Latzhose und  gelbe Sicherheitsgummistiefel waren von nun an die Einsatzbekleidung der  Feuwerwehren.


Mercedes 207D MTF 1984

Mercedes 207D MTF 1984

Im Jahr 1984 konnte die Ortsfeuerwehr Hage ihr neues Mannschaftsfahrzeug der Marke Mercedes übernehmen.


Die ersten Funkmeldeempfänger in der Feuerwehr Hage machen 1984 den störenden Sirenenalarm überflüssig.


OrtsBM Manfred Aden 1992

OrtsBM Manfred Aden 1992

Führungswechsel  in der Freiwilligen Feuerwehr Hage. Am  01.01.1992 übernahm der  Vermessungsbeamte Manfred Aden und sein Vertreter, der  Industrieschweißer Helmut Wolbergs, die Führung der Ortsfeuerwehr Hage.  Da sich das Fehlen der Nachkriegsgeneration bemerkbar machte, wurde das  Team durch ein stark verjüngtes Ortskommando bei ihrer Aufgabe  unterstützt.


Ortsbrandmeister Aden wurde zum Zugführer des 4. Zuges der Kreisbereitschaft berufen.


Erste  Gespräche zwischen dem Feuerwehrschutzausschuss und der  Feuerwehrführung über die Neuanschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (TLF 8  oder TLF 16/25) wurden im Jahr 1994 geführt. Gemeinsame  Fahrzeugbesichtigungen klärten über die taktischen Einsatzmöglichkeiten  der vorgeführten Fahrzeuge auf.


Alte Uniformen 1996

Alte Uniformen 1996

Im  Jahr 1995 finanzierte die Raiffeisenbank Hage mit einer großzügigen  Spende die Anschaffung von sechs historischen Uniformen nach  Originalvorlage.


Mit  einem offenen Brief bezüglich der aktuellen Fahrzeugsituation übte das  Kommando der Ortsfeuerwehr Hage Anfang 1996 Druck auf die  Entscheidungsbereitschaft der politischen Parteien aus.


Die  Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse stattete einige Feuerwehren,  mit einem Hochdrucklüfter aus – unter anderen auch Hage. Bei späteren  Einsätzen konnte dieses Gerät erfolgreich eingesetzt werden.


Gem. Brandmeister Helmut Völzke

Gem. Brandmeister Helmut Völzke

Im  März 1997 gab Helmut Völzke sein Amt als Gemeindebrandmeister in die  Hände von Jakob Schmidt, dieser war bisher Ortsbrandmeister in  Halbemond.


Der  Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde gab im November 1997 eine  Empfehlung zur Zuweisung der Kosten für ein Tanklöschfahrzeug (TLF  16/25) in den Nachtraghaushalt.


Ihre  zweite Amtszeit traten Ortsbrandmeister Aden und sein Vertreter Helmut  Wolbergs an. Die Wahl wurde während der Jahreshauptversammlung im  Februar 1998 durchgeführt.


Im  März lag das Ausschreibungsergebnis des KWL (Kommunaler Wirtschafts-  und Leistungsverband) vor. Zwei Aufbauhersteller präsentierten in einer  Gegenüberstellung in Hannover ihre Fahrzeuge. Benotet von der KWL, dem  Samtgemeindebürgermeister und der Feuerwehrführung aus Hage erhielt  eindeutig das Tanklöschfahrzeug der Fa. Schlingmann aus Dissen bei  Osnabrück den Zuschlag.


100jähriges Bestehen der Fw Hage

100jähriges Bestehen der Fw Hage

Mit  einem Kommersabend, einem Festball und einem Kreisfeuerwehrverbandsfest  feierte die Ortsfeuerwehr Hage vom 3. - 8. März 1998 ihr 100jähriges  Bestehen. Ein abschließender Werbemarsch durch den von Hager Einwohnern  und Kaufleuten geschmückten Ort rundete diese Veranstaltung ab. Neben  den aktiven Mitgliedern und den Alterskameraden konnten auch einige  Feuerwehrhelferinnen aus den Kriegsjahren begrüßt werden.


NOMEX- Feuerschutzanzug

NOMEX- Feuerschutzanzug

Beim  Kommersabend überreichten Gönner und Freunde der Feuerwehr 17  Gutscheine für die Anschaffung von schwarzen NOMEX – Feuerschutzanzügen  (Kosten für einen Anzug = ca.1000 DM ~ 500 €). Der verstorbene  Alterskamerad Wilhelm Schröder hatte seine Ortsfeuerwehr Hage in seinem  Testament bedacht, somit konnten auch die restlichen Aktiven mit der  schützenden Einsatzbekleidung ausgestattet werden. Die bisherigen  orangenen Einsatzjacken hatten sich als nur eingeschränkt  einsatztauglich erwiesen.


Schlüsselübergabe TLF 16/25 1998

Schlüsselübergabe TLF 16/25 1998

Samtgemeindebürgermeister  Brüggemann überreichte im November 1998 dem Ortsbrandmeister die  Schlüssel für das neue Tanklöschfahrzeug. Viele geladene Gäste nutzten  bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit, die Neuanschaffung zu  besichtigen.


Zwei  Kandidaten standen bei der Jahreshauptversammlung im Februar 1999 für  das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters zur Wahl. Edzard Janssen  setzte sich gegen seinem Mitbewerber Gerald Gerken durch. Der vorherige  Amtsinhaber Helmut Wolbergs hatte seit Anfang des Jahres die Funktion  des stellvertretenden Gemeindbrandemeisters übernommen.


Aus  persönlichen Gründen trat Helmut Wolberg im Juni 1999 von seinem Amt  zurück, sein Nachfolger wurde Rainer Germann aus Lütetsburg. In der  Gemeindekommandositzung in Halbemond  fiel der Beschluss zur Gründung  einer Samtgemeindejugendfeuerwehr. Schon im August konnte der erste  Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Heinrich Ihnen neben den Führungskräften  viele Eltern mit ihren Kindern begrüßen.


Unbegründet  zeigten sich die Sorgen der Computerspezialisten, die zum Jahreswechsel  in das nächste Jahrtausend Probleme mit computergesteuerten  Großrechner- bzw. Telefonanlagen nicht ausschließen konnten. Auch die  Ortsfeuerwehr Hage stellte vorsorglich eine Notbereitschaft in dieser  Silvesternacht.


Zum  100jährigen Bestehen fanden sich viele Gratulanten bei der Lütetsburger  Feuerwehr ein. Sommerliche Temperaturen und ein geschmücktes Festzelt  im Schlosspark lockten viele Besucher an dem Wochenende Juli/August 2000  zu dieser Veranstaltung.


OrtsBM Heiner Ihnen 2002

OrtsBM Heiner Ihnen 2002

In  einer Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Hage wählten die  stimmberechtigten Aktiven am 17.10.2003 Heinrich Ihnen (Physiotherapeut)  zum neuen Ortsbrandmeister. Der bisherige Ortsbrm. Aden verzichtete aus  gesundheitlichen Gründen auf eine weitere Amtszeit. Mit Beginn des  Jahres 2004 wurde dieser Wechsel wirksam. Im Juli des Jahres übernahm  Björn Bittner die Leitung der Gemeindejugendfeuerwehr.


Am 4. März 2005 löste Gerald Gerken den bisherigen stellvertretenden Ortsbrandmeister Edzard Janssen ab.


Bereits  im Jahr 2003 wies die Hager Feuerwehrführung auf die ungünstige Lage  und die beengten Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses hin. Mitten in einem  verkehrsberuhigten Wohngebiet, eingekreist von einer Grund- und  Gesamtschule (KGS), zwei Turnhallen, einer Kirche und einem Kindergarten  kann von einer verkehrsgünstigen Lage nicht mehr gesprochen werden. Die  Ratsmitglieder der Samtgemeinde und das Kommando der Ortsfeuerwehr Hage  beschäftigen sich seit dem mit der Beschaffung eines geeigneten  Baugrundstückes.


Mercedes-Benz LF 10/6 2006

Mercedes-Benz LF 10/6 2006

Stolz  präsentierte die Ortsfeuerwehr Hage den Einwohnern im Juni 2006 ihr  neues Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 auf einem Mercedes – Fahrgestell. Den  Aufbau stellte die Fa, Schlingmann aus Dissen / Osnabrück her.


Unerwartet,  nach kurzer aber schwerer Krankheit verstarb im Dezember der amtierende  Gemeindebrandmeister Jakob Schmidt. Im März 2007 übernahm Rainer  Germann aus Lütetsburg die Führung der Gemeindefeuerwehr, sein Vertreter  wurde der ehemalige Ortsbrandmeister aus Hage Manfred Aden.


Neuer  Kreisausbildungsleiter der Feuerwehren des Landkreises Aurich und somit  Nachfolger von Helmut Fischer aus der Ortsfeuerwehr Hage wurde im Juli  2007 Heinrich (gen. Heiner) Ihnen. Im September trat H. Ihnen in  Absprache mit dem Ortskommando der FF Hage als Ortsbrandmeister zurück.


In  einer Delegiertenversammlung auf Norderney am 6.10.2007 wurde die  Auflösung des Feuerwehrverbandes Norden beschlossen. Die bisherigen  Verbände Norden und Aurich wollen in Zukunft ihre Verbandsarbeit in  einem neuen, gemeinsamen Verband verrichten.


OrtsBM Ingo von Allwörden 2007

OrtsBM Ingo von Allwörden 2007

Die  Aktiven der Ortsfeuerwehr Hage sprachen dem Kfz-Mechaniker Ingo von  Allwörden das Vertrauen aus und wählten ihn in einer  Mitgliederversammlung am 9.10.2007 zum neuen Ortsbrandmeister.


Standort des neuen Feuerwehrhauses

Standort des neuen Feuerwehrhauses

Auch  die Planung des neuen Feuerwehrhauses kam im Januar 2008 ein großes  Stück voran. An der Hagermarscher Landstraße erwarb die Samtgemeinde  Hage ein ca. 9000 m² großes Grundstück in direkter Nachbarschaft zum  Verkehrskreisel an der Küstenbahntrasse.


In  West-Mitte-Großefehn wählten die Delegierten der Feuerwehren des  Landkreises Aurich den Abschnittsleiter NORD Gerd Diekena zum 1.  Vorsitzenden des neuen Feuerwehrverbandes Aurich.


Kurz  nach Vollendung seines 80.Geburtstages schließt sich im Juni der  Lebenskreis von unserem Kameraden Kreisbrandmeister a.D. Walter Wolf. 18  Jahre führte er erfolgreich die Feuerwehr Hage und nach Bildung der  Samtgemeinde die Ortsfeuerwehren Hage, Hagermarsch, Halbemond und  Lütetsburg. Weitere 12 Jahre leistete er seinen Dienst als  Kreisbrandmeister des Landkreises Aurich.


Einstimmig  beschloss das Gemeindekommando der 4 Ortsfeuerwehren die Gründung eines  gemeinsamen Feuerwehrfördervereines. Aufgaben des Vereines sind die  selbstständige Verwaltung der Mitgliedsbeiträge ihrer fördernden  Abteilungen und des Spendenaufkommens. Spendenquittungen können nun  ausgestellt werden. Der gesamte Vorstand: Vereinsvorsitzender Manfred  Aden – Hage, Vertreter Gerald Gerken – Hage, Kassenwart Jann Schatteburg  – Lütetsburg, Schriftführer Arvid Schramm – Hagermarsch, Beisitzer Anna  Evers und Herbert Hinrichs – Halbemond. Die Eintragung in das  Vereinsregister erfolgte Mitte 2009.


Feuerwehrboot mit Trailer 2009

Feuerwehrboot mit Trailer 2009

Dankbar  kann die Ortsfeuerwehr einen Bootstrailer vom Verein „Ferienpark  Ostfriesland“ im Juli entgegennehmen. Bereits bei der Neubeschaffung  eines Feuerwehrbootes mit Außenbordmotor im Jahr 2005 erhielt die  Feuerwehr eine großzügige Unterstützung.


Mit  einer Leistungsschau auf dem Marktplatz Hage präsentierte sich die  Jugendfeuerwehr im August 2009 aus Anlass ihres 10jährigen Bestehens.  Gemeindejugendfeuerwehrwart Bittner nahm die von Bürgermeister Erwin  Sell überbrachten Grüße aus Rat und Verwaltung entgegen.


Die  Feuerwehrführungskräfte der Samtgemeinde Hage wurden im September zu  Verwaltungsvollzugsbeamten im Bereich Brandbekämpfung und Hilfeleistung  bestellt.


Gem. Brandmeister Uwe Heuermann 2010

Gem. Brandmeister Uwe Heuermann 2010

Gemeindebrandmeister  Rainer Germann gab Ende Juli 2010 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen  ab. Sein Stellvertreter Manfred Aden übernahm kommissarisch bis zur  Neuwahl eines Nachfolgers diese Aufgabe. Im  November folgte der Samtgemeinderat Hage dem Vorschlag des  Feuerwehrgemeindekommandos und berief Uwe Heuermann zum  Gemeindebrandmeister mit Wirkung vom 1.November 2010.


Ortsbrandmeister Ingo von Allwörden erhielt nach Vorlage der erforderlichen Lehrgangsbescheinigungen seine Ernennungsurkunde.


Jahreshauptversammlung   im Februar 2011 im Dörphuus in Halbemond. Für ihre langjährige  Mitgliedschaft in der Freiw. Ortsfeuerwehr Hage wurden Hinrich Onken (60  Jahre) und Karl-Heinz Reimer (50 Jahre) geehrt.


Aus  beruflichen und familiären Gründen legte Ortsbrandmeister Ingo von  Allwörden sein Amt mit Wirkung zum 01.10.2011 nieder. Kommissarisch  übernahm sein Stellvertreter Gerald Gerken (Raumausstattermeister) diese  Aufgabe.


OrtsBM Gerald Gerken 2012

OrtsBM Gerald Gerken 2012

Durch  den Samtgemeindebürgermeister Trännapp wurde am 23.02.2012 Gerald  Gerken zum Ortsbrandmeister und Björn Bittner zum stellv.  Ortsbrandmeister für den Löschbereich der Ortsfeuerwehr Hage ernannt.  Einen Tag später fand die Jahreshauptversammlung der Freiw.  Ortsfeuerwehr Hage im Dörp-Huus in Halbemond statt.  Samtgemeindebürgermeister Trännapp beförderte den Gemeindebrandmeister  Uwe Heuermann zum Oberbrandmeister. Dieser beförderte anschließend den  neuen Ortsbrandmeister Gerken ebenfalls zum Oberbrandmeister und seinen  Stellvertreter Bittner zum Brandmeister.


Im Alter von 83 Jahren verstarb am 20.06.2012  Karl-Heinz Reimer, der langjährige Gerätewart der Ortsfeuerwehr Hage.


Ein  besonderes Ereignis in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Hage. Im Rahmen  der Kreisfeuerwehrverbandssitzung am 5.August 2012 in Neßmersiel wurde  dem Gerätewart der Ortsfeuerwehr Hage, 1. Hauptfeuerwehrmann Manfred  Blum, das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze verliehen.  Kamerad Blum erhielt die Auszeichnung aus den Händen des  Niedersächsischen Landesfeuerwehrpräsidenten, Hans Graulich. Manfred  Blum war der erste Feuerwehrmann in der Geschichte der Hager Feuerwehr,  dem diese Auszeichnung verliehen wurde. Die Laudatio hielt  Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen. Kamerad Blum hatte in mehr als 25  Dienstjahren nur 5 (!) Dienste gefehlt. Er engagiert sich  aufopferungsvoll als Gerätewart in der Ortsfeuerwehr Hage. Auch bei  Sonderveranstaltungen packte er tatkräftig mit an.


Mercedes-Benz MTF 2012

Mercedes-Benz MTF 2012

Freuen  konnten sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Hage über ein neuwertiges  Mannschaftstransportfahrzeug der Marke Mercedes. In einer kleinen  Feierstunde am 06.10.2012 überreichte Samtgemeindebürgermeister Johannes  Trännapp die Fahrzeugschlüssel für das Pritschenfahrzeug mit  Doppelachsenanhänger an den Gemeindebrandmeister Uwe Heuermann, die  dieser sogleich an den Ortsbrandmeister Gerald Gerken weiterreichte.  Nach 4jähriger Wartezeit war der Fahrzeugbestand wieder komplett.


Am  31.12.2012 endete die Amtszeit des stellv. Gemeindebrandmeister Manfred  Aden. Nach 20 Jahren Führungsarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Hage  wurde ihm vom Samtgemeindebürgermeister J. Trännapp beim Neujahrsempfang  2013 die Entlassungsurkunde ausgehändigt. Am 18.02.2013 trat Herbert Hinrichs, Ortsbrandmeister aus Halbemond,  nach Bestätigung durch den Samtgemeinderat Hage mit Wirkung vom  01.01.2013 seine Nachfolge an. Gleichzeitig übernahm er den Vorsitz des  Feuerwehrfördervereines der Freiw. Feuerwehren der Samtgemeinde Hage.


Viel  zu früh, im Alter von 49 Jahren, verstarb am 13.03.2013 unser aktiver  Feuerwehrkamerad Enno Völzke an den Folgen einer heimtückischen  Krankheit.


Hager Eiswette 2014

Hager Eiswette 2014

Seit  17 Jahren unterstützt die Ortsfeuerwehr Hage die Kaufmannschaft aktiv  bei der Ausrichtung der "Hager Eiswette" im Februar 2014 mit immer neuen  Ideen.


Georg Gerken 2014

Georg Gerken 2014

Februar  2014. Jahreshauptversammlung im Dörphuus in Halbemond. Zum 50jährigen  Feuerwehrjubiläum gratulierten Ortsbrm. Gerald Gerken und   Gemeindebrm. Uwe Heuermann im Namen aller Feuerwehrkamerden/innen ihrem  Vater bzw. Schwiegervater Georg Gerken.


Für  25 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr erhielten Michael Poppinga und  Peter Janssen ihre Dankesurkunden aus den Händen des Abschnittsleiters  NORD Gerd Diekena.


Zu  einem Fototermin fand sich am 17.05.2014  ein Großteil der  Feuerwehrmitglieder unserer Samtgemeindefeuerwehr Hage auf dem Parkplatz  gegenüber des Lütetsburger Schlosses ein. Zum Ersten Mal wurden alle  Einsatzfahrzeuge auf einem Bild abgelichtet.

Im  Dörphuus in Halbemond fand am 20.02.2015 die Jahreshauptversammlung der  Feuerwehr Hage statt. Der Ortsbrandmeister Gerald Gerken berichtete  über ein eher ruhiges Jahr 2014. Die Freiwillige Feuerwehr Hage wurde  insgesamt zu 52 Einsätzen alarmiert. Im Vergleich zum Vorjahr war dies  eine Abnahme um 28,5%. Im Detail wurde die Feuerwehr zu 12 Entstehungs-  und Kleinbränden, 3 Mittelbrände, einem Großbrand, 18 blinden Alarmen, 3  böswilligen Alarmen und 15 technische Hilfeleistungen gerufen. Des  Weiteren wurden 7 Brandschutzerziehungen durchgeführt.  In  der Feuerwehr Hage waren zum 31.12.2014 insgesamt 48 Kameraden im  aktiven Dienst, 7 Kameraden in der Altersabteilung und 36 fördernde  Mitglieder. Im Jahr 2014 gab es bei den aktiven Kameraden 7 Zugänge und 3  Abgänge. Der Altersdurchschnitt der aktiven Kameraden beträgt 37,0  Jahre. Die Feuerwehr Hage führte 26 reguläre Übungsdienste durch. An den  Diensten haben im Durchschnitt 59,06% der aktiven Kameraden  teilgenommen. Insgesamt wurden so 1842,5 Dienststunden abgeleistet.  Zusätzlich wurden 48 Sonderdienste durchgeführt. Die Sonderdienste  umfassen Bereiche wie z.B. die Fahrzeug- und Gerätepflege, die Pflege  des Feuerwehrhauses, Brandschutzerziehungen, Überprüfungen von Hydranten  und Löschwasserbrunnen, Mitgestaltung der Hager Eiswette,  Mitorganisation des Gottesdienstes beim Hager Ortsfest, Begleitung von  Laternenumzügen, Durchführung von Heumessungen und dem Projekt „Ferien  vor der Haustür“. Diese Sonderdienste werden zusätzlich zu den regulären  Diensten von den Kameraden wahrgenommen und nehmen ebenfalls einen  erheblichen Teil ihrer Freizeit in Anspruch. Auch  im Jahr 2014 konnten Ausrüstungsgegenstände beschafft bzw. ausgetauscht  werden. Neben diversen Ersatzbeschaffungen für die persönliche  Schutzausrüstung wurden alle Kameraden mit den neuen digitalen  Funkmeldeempfängern ausgerüstet. Auch 20 LED-Helmlampen konnten aus den  Mitteln des Fördervereins beschafft werden. Der alte Hilfeleistungssatz konnte gegen einen neuen Satz ausgetauscht werden. Das  von der Samtgemeinde Hage in Auftrag gegebene Gutachten über die  technische, strukturelle und personelle Situation der Feuerwehren im  Samtgemeindegebiet wurde erstellt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die wichtigsten Punkte für  die Ortsfeuerwehr Hage sind zum einen der dringend notwendige Neubau  des Feuerwehrhauses, die Aufstellung und Ausbildung des Personals  insbesondere der Tagesverfügbarkeit so wie mittelfristig der Ausrüstung  im Fahrzeugbereich (hier genannt HTLF, GW, ELW). Mit einem Minimum an  Personal einsatztaktisch möglichst viel erreichen zu können, heißt Wohl  oder Übel die Devise in den kommenden Jahren.  Der  geplante Neubau des Feuerwehrhauses im Jahre 2016 nimmt langsam  realistische Formen an. Die Planungen hierfür laufen. Auch hierbei hat  es bereits einige Besprechungen zwischen der Verwaltung und der  Feuerwehr gegeben.  Mit  zurzeit 48 aktiven Kameraden und Kameradinnen ist die Ortsfeuerwehr  Hage momentan zahlenmäßig sehr gut aufgestellt. Das darf jedoch nicht  darüber hinweg täuschen, das der Demographische Wandel auch vor Hage  nicht halt machen wird. Rund ein Viertel der Kameraden sind 50 Jahre und  älter und werden der Wehr in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung  stehen. Auch werden viele der jungen Kameraden berufsbedingt wegziehen.  Die Einsatzfähigkeit an Wochentagen zwischen 8:00 und 18:00 Uhr spricht  bereits jetzt Bände. Um den Nachwuchs zu fördern, wird eine Kinderfeuerwehr auf Samtgemeindeebene im Jahr 2015 gegründet. Hierbei  sollen Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren spielerisch an die Arbeit in  der Jugendfeuerwehr und später in der aktiven Wehr herangeführt werden. Am  Ende der Jahreshauptversammlung wurden Ernennungen, Beförderungen und  Ehrungen durchgeführt. Suntke Aden wurde durch den Gemeindebrandmeister  Uwe Heuermann zum Löschmeister befördert. Die Beförderung zum  Hauptfeuerwehrmann erhielt Lars Reber. Julian Baumann, Marcel Bley,  Nicole Bilwachs und Stephan Saueressig wurden zum Feuerwehrmann bzw.  Feuerwehrfrau ernannt. Für ihre lange Mitgliedschaft in der Feuerwehr  wurden Rudolf Leppich (40 Jahre) und Heinrich Klute (65 Jahre) geehrt.  Eine Ehrung durch den Gemeindebrandmeister erhielt Hans-Günther Diekmann  für die Dienste als Sicherheitsbeauftragter. Anerkennung erhielten  Nicole Bilwachs, Gerrit Heuermann, Michael Poppinga und Timo Sassen für  die Teilnahme an allen Diensten im Jahr 2014. Der  langjährige Ortsbrandmeister Manfred Aden wurde bei der  Jahreshauptversammlung offiziell in die Altersabteilung verabschiedet.  Manfred Aden war von 1992 bis 2003 Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hage.  Außerdem führte er den 4. Zug der Kreisbereitschaft Aurich an. An dieser  Stelle geht ein besonderer Dank an Manfred für seine Arbeit für die  Feuerwehr.


 

Hager Löschis

Hager Löschis

Am 04.07.2015 wurde die Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Hage unter dem Namen „HAGER LÖSCHIS“ gegründet. Zu  diesem Anlass waren viele Gäste der Einladung in das Feuerwehrhaus Hage  gefolgt, unter den Gästen konnten sowohl die zukünftigen Mitglieder der  Kinderfeuerwehr mit ihren Eltern, als auch Führungskräfte aus Reihen  der Feuerwehr sowie Gäste aus Rat und Verwaltung begrüßt werden. Außerdem  konnten sowohl für die Kinder als auch für die Betreuer T-Shirts durch  die Sponsoren BITSystems, IH-Werbedesign und Gerken&Sohn; überreicht  werden. Den  Mitgliedern der Kinderfeuerwehr wurden an diesem Tag einige Geschenke  überreicht, darunter Geldspenden, selbst gebackene Kekse sowie diverse  Spiele zum Thema Brandschutz und zur Arbeit in der Kinderfeuerwehr.   Nach  der Übergabe der Spenden und Grußworten der Gäste konnten sich die  Kinder auf einer Hüpfburg, welche von der Kinderfeuerwehr Norden  bereitgestellt wurde, vergnügen und den Tag mit allen Gästen genießen.
 

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